Leser-Voting In dieser Bäckerei gibt es Ostfrieslands bestes Schwarzbrot

Lisa Siegler
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Von Lisa Siegler
| 17.07.2026 10:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In der Bäckerei Bruhns von Bäckermeister Enno Bruhns in Leer gibt es laut unseren Leserinnen und Lesern das beste Schwarzbrot Ostfrieslands. Foto: Klaus Ortgies
In der Bäckerei Bruhns von Bäckermeister Enno Bruhns in Leer gibt es laut unseren Leserinnen und Lesern das beste Schwarzbrot Ostfrieslands. Foto: Klaus Ortgies
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Wir wollten von euch wissen, wo es das beste Schwarzbrot Ostfrieslands gibt. Viele Vorschläge haben uns erreicht und es wurde fleißig abgestimmt. Das ist der klare Sieger aus insgesamt 3.397 Stimmen.

Ostfriesland/Leer - Die Suche nach dem besten Schwarzbrot Ostfrieslands ist beendet. Insgesamt 1640 Vorschläge habt ihr uns zugeschickt. Die drei meistgenannten Bäckereien zogen ins Finale ein. Über den Zeitraum von einer Woche konntet ihr für die Schwarzbrote der Bäckereien Thesinga aus Upgant-Schott, Bruhns aus Leer und Buchholz aus der Krummhörn stimmen. Jetzt steht der Sieger fest:

Die Bäckerei Bruhns in Leer ist mit 1.274 Stimmen (37,50 Prozent) klarer Sieger.

Auf Platz zwei mit 1.136 Stimmen (33,44 %) liegt das Schwarzbrot der Bäckerei Thesinga aus Upgant-Schott. Platz drei geht in die Krummhörn an die Bäckerei Buchholz mit 987 Stimmen (29,05 %).

Schwarzbrot aus Handarbeit in vierter Generation

Bei der Pokalübergabe in der Leeraner Filiale ist die Stimmung ausgelassen. Bäckermeister Enno Bruhns ist extra aus seinem Urlaub gekommen. „Das hätte ich jetzt nicht erwartet“, sagt er strahlend und hält den Pokal stolz in die Höhe. Natürlich sei ihm bewusst, dass die Qualität seines Schwarzbrotes sehr gut ist, so Bruhns. Allerdings seien sie eine kleine Bäckerei mit nur einem Standort. Die anderen Finalisten seien größer, bekannter und hätten mehr Reichweite. Deshalb hatte der Bäckermeister eigentlich damit gerechnet, dass die beiden mehr Stimmen erhalten würden. Umso glücklicher ist er, dass doch so viele für sein Brot abgestimmt haben.

Bruhns freut sich über den Sieg sehr. Er bedankt sich besonders bei seinen Kundinnen und Kunden sowie bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre. Foto: Klaus Ortgies
Bruhns freut sich über den Sieg sehr. Er bedankt sich besonders bei seinen Kundinnen und Kunden sowie bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre. Foto: Klaus Ortgies

Die Bäckerei Bruhns gibt es seit 1900, also seit 126 Jahren, ein Familienbetrieb in vierter Generation. 2006 hatte Enno Bruhns den Betrieb übernommen. Einen normalen Arbeitstag beschreibt er so: Um 2 Uhr morgens steht er auf, damit er um 3 Uhr in der Backstube sein kann, Feierabend hat er nach eigenen Angaben dann gegen 13 Uhr.

In seinem Schwarzbrot steckt noch viel Handarbeit, sagt Bruhns: Es wird von Hand abgenommen und in eine Eichenholzform gegeben, danach aus der Form gestürzt und von Hand angeschoben. Gebacken wird es laut Bruhns sechseinhalb bis sieben Stunden im Steinbackofen. Deswegen sei es ab und zu „etwas unförmig“ und würde nie gleich aussehen, so der Bäckermeister. Auch norddeutsche Regionalität sei ihm wichtig: Das Getreide für das Schwarzbrot kommt aus Bremen.

Den Sieg sieht Enno Bruhns als „Erfolg der Kundschaft“ und als „Gemeinschaftsprojekt“. Ohne sein „tolles Team“ an Bäckerinnen, Bäckern, Verkäuferinnen und Verkäufern sei das alles nicht möglich gewesen. Einen Platz für den Pokal hat er sich auch schon überlegt: „Der kommt auf den Tresen, damit ihn jeder sieht.“

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