Rhauderfehn Vandalismus auf Spielplatz und an Schutzhütte
Auf dem inklusiven Spielplatz in Rhauderfehn wurde nicht zum ersten Mal randaliert. Der Schaden, so Bürgermeister Geert Müller, sei teuer.
Rhauderfehn - Gleich an zwei Stellen in der Gemeinde Rhauderfehn haben dieser Tage wieder Unbekannte mutwillig Sachen kaputt gemacht. Betroffen war dabei auch erneut der inklusive Spielplatz am Hinrich-Stuart-Weg. Ein zweiter Schaden entstand an der erst im vergangenen Jahr nach dem Vorbild des Kleinbahn-Bahnhofs errichteten Schutzhütte am Wanderweg.
„Am Spielschiff auf dem Spielplatz wurde das zweite Bullauge eingetreten und erheblich beschädigt“, so die Gemeinde. Vor allem dieser Schaden hat es in sich: „Das Bullauge ist richtig teuer. Es kostet mehr als 400 Euro, allein in der Anschaffung“, betont Bürgermeister Geert Müller. Und es sei nicht das erste Mal, dass ein Bullauge kaputt gemacht worden sei. „Angesichts des Preises müssen wir schauen, ob wir das tatsächlich erneuern.“
Fallrohre beschädigt
Der Spielplatz war darüber hinaus im vergangenen Jahr schon einmal Zielscheibe bei einem besonders fiesen Vorfall: Unbekannte beschmierten damals das Piratenschiff mit Kot. Bauhofmitarbeiter mussten das Großspielgerät aufwändig mit einem Heißwassergerät reinigen.
Auch die Schutzhütten in der Gemeinde werden häufig beschädigt. Dieses Mal traf es das historische Backsteinhäuschen an der Ecke Neuer Weg/Ostfriesland-Wanderweg. Dort wurden die Fallrohre beschädigt. In der Regenrinne ist zudem ein Knick.
Gemeinde Rhauderfehn hat Anzeige erstattet
„Beide Vorfälle beeinträchtigen die Nutzung der Anlagen und das Erscheinungsbild öffentlicher Einrichtungen. Die Beseitigung erfolgt durch den Bauhof und führt zu zusätzlichem Arbeitsaufwand sowie vermeidbaren Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen“, heißt es von Seiten der Gemeinde.
Die Fallrohre an der Schutzhütte müssten wegen der erforderlichen Entwässerung erneuert werden, sagt Geert Müller. Der Bauhof werde sich darum kümmern.
Bei Sachbeschädigungen werde übrigens grundsätzlich Anzeige erstattet. „Das ist Ansage. Und so ist es auch in diesen Fällen gemacht worden“, so Müller. Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte, wer die Täter seien. Klar ist aber wohl, dass es bei dem Vorfall am Wartehäuschen nicht um Metall-Diebstahl gegangen sei: „Wir haben schon von jemandem gehört, dass da Jugendliche an der Regenrinne gehangen haben“, sagt Müller.