„Seefahrt tut not“ in Rhauderfehn Auf der Vernissage wird ein Seestück versteigert
Gisela Buss-Schepers verfügt über einen riesigen Fundus an Gemälden ostfriesischer Maler. Einige davon werden jetzt in der Volksbank in Rhauderfehn ausgestellt.
Rhauderfehn - Ostfriesland und der Seefahrt ist sie auf besondere Weise verbunden: Dies nahm sich Gisela Buss-Schepers zum Anlass, in Rhauderfehn eine Ausstellung anzustoßen. Die Künstlerin aus Haren ist Mitglied im Kunstkreis Rhauderfehn, unter dessen Dach die Ausstellung an diesem Freitag, 9. Mai 2025, eröffnen wird. Der Titel: Seefahrt tut not“.
Gezeigt werden Werke von Willy Rochler, Heinz Kramer-Hinte, Karl Freede, Hermann Freede, Poppe Folkerts, Carl-Ernst Petrich, Meinhard Uttecht, Otto Pankok und Johann Heinz Mindermann. Die Bilder stammen aus der umfangreichen Sammlung von Buss-Schepers, die über einen riesigen Fundus an Gemälden ostfriesischer Künstler verfügt.
Unter dem Dach des Kunstkreises Rhauderfehn
„Da sie mit Ostfriesland, insbesondere der ostfriesischen Schifffahrt verbunden ist, hat Gisela Buss-Schepers den Kunstkreis vor ein paar Jahren gefragt, ob sie eine Ausstellung dafür organisieren können“, heißt es in der Ankündigung der Volksbank. „Wir haben dann mit der Volksbank gesprochen und die Möglichkeit für eine Ausstellung über unsere reguläre Kunstkreis-Ausstellung im September hinaus vereinbart“, erklärt Kunstkreis-Vorsitzender Peter Bösken.
Am Freitag um 17.15 Uhr eröffnet nun die Ausstellung mit Bildern rund um die Seefahrt. Und nicht nur das: Ein Bild soll während der Vernissage am Freitagabend versteigert werden. Der Erlös daraus soll an die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gespendet werden. Von den Verkaufserlösen weiterer Ausstellungsstücke soll ebenfalls ein Teil an die DGzRS gespendet werden.
Gründerin des Teemuseums
Gisela Buss-Schepers stammt gebürtig aus dem Saterland. Sie hat das Teemuseum in Leer, das die Geschichte ostfriesischer Teekultur erzählt, gegründet und viele Jahre betreut, bevor sie es an die Leeraner Johann-Bünting-Stiftung übergab. Zudem haben sie und ihr Mann das Kunsthaus in Haren im ehemalige Wohnhaus der Reeder-Familie Schepers gegründet. Gisela Buss-Schepers war zudem Initiatorin der Aktion Kunstspundwand zur Landesgartenschau in Papenburg.
Wer zur Vernissage am Freitag kommen möchte, ist willkommen. Für eine bessere Planung ist eine Anmeldung an E-Mail anmeldung@fehntjer-voba.de oder telefonisch unter 04952/925111 möglich.