Fußball-Landesliga  Xavier Rieger verletzt – Leers Torwart-Not wird immer größer

| | 04.04.2025 14:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Torhüter-Position bereutet Germania Leers Trainer Erhan Colak Kopfzerbrechen. Foto: Doden, Emden
Die Torhüter-Position bereutet Germania Leers Trainer Erhan Colak Kopfzerbrechen. Foto: Doden, Emden
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Germania Leer steht kein Torwart zur Verfügung, bei GW Firrel fehlt der Trainer: So ist die Ausgangslage der ostfriesischen Landesligisten für die Spiele gegen Top-Teams.

Leer/Firrel - Die Torwart-Not bei Germania Leer wird größer und größer. Noch immer ist nicht geklärt, wer denn überhaupt am Sonntag im Auswärtsspiel bei Landesliga-Tabellenführer SV Holthausen Biene das Tor von Schlusslicht Germania Leer hüten wird. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr, zeitgleich empfängt GW Firrel den Zweiten SV Bevern. „Wir wissen selbst noch nicht, wen wir aus dem Hut zaubern werden. Fakt ist aber, dass am Sonntag jemand bei uns im Tor stehen wird“, sagt Trainer Erhan Colak.

Nur wer? Xavier Rieger, der 56-jährige Torwart-Trainer der Germanen, wird es diesmal definitiv nicht sein. Er hatte am vergangenen Wochenende beim 0:9-Debakel beim SC Schüttorf 09 aufgrund der großen Not im Tor gestanden. Auch für diesen Sonntag hätte sich Xavier Rieger bereit erklärt, sich die Handschuhe am Biener Busch anzuziehen. Doch er fällt verletzt aus. Beim Training am Dienstag hat er sich einen Finger ausgekugelt und trägt nun eine Schiene. „Das ist ganz bitter“, sagt Trainer Erhan Colak.

Unsere Tipps

SV Holthausen Biene – Germania Leer 5:0. Der Germania droht das nächste Debakel. Gegen den Tabellenführer dürfte Leer chancenlos sein. Alles andere als eine deutliche Niederlage am Biener Busch wäre eine Überraschung.

GW Firrel – SV Bevern 2:2. In den vergangenen sieben Aufeinandertreffen haben immer beide Teams getroffen. So dürfte es auch diesmal sein. Es könnte auf eine Punkteteilung hinauslaufen.

Zwei Germania-Feldspieler wieder fit

Leers Stammtorwart Florian Demhartner ist wochenlang beruflich unterwegs, die Vertreter Tobias Willms (krank) und Rahmatullah Sahebi (verletzt) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. So hütete beim 0:3 gegen Bevern Dritte-Herren-Feldspieler Noah Omar-Diriye und beim 0:9 in Schütttorf Torwarttrainer Xavier Rieger den Leeraner Kasten. Wer sich nun am Sonntag den Schüssen des Tabellenführers Holthausen Biene entgegenstellt, ist noch offen. „Wir hören uns weiter um. Vielleicht findet sich in der 2. und 3. Herren eine Lösung“, sagt Germania-Coach Erhan Colak.

Während die Torwart-Not immer größer wird, hat Colak zumindest an Feldspielern wieder zwei weitere Optionen. Yahya Berete (zuletzt krank) und Kevin Böse (war verletzt) konnten in dieser Woche trainieren und stehen für das Spiel wieder zur Verfügung. Dagegen weiterhin gesperrt fehlen wird Jeffrey Richard St. Louis. Seine Gelb-Rot-Sperre hatte er abgesessen, aber da er sich nach der Ampelkarte verbale Ausrutscher erlaubt hatte, fertigte die Schiedsrichterin einen Sonderbericht an, weshalb St. Louis für drei weitere Spiele zuschauen muss.

Firrels Trainer Bernd Grotlüschen wird am Sonntag seine Mannschaft nicht betreuen. Foto: Doden, Emden
Firrels Trainer Bernd Grotlüschen wird am Sonntag seine Mannschaft nicht betreuen. Foto: Doden, Emden

Grotlüschen für Grotlüschen in Firrel

Der zweite ostfriesische Fußball-Landesligist, GW Firrel, muss am Sonntag gegen Spitzenteam Bevern ohne Trainer Bernd Grotlüschen auskommen. „Meine Frau hatte mir zum Geburtstag eine mehrtägige Reise nach Thüringen geschenkt. Und zu dem Zeitpunkt war der Stand, dass wir am diesem Freitag und nicht am Sonntag spielen“, erklärt Trainer Bernd Grotlüschen.

Unsere Tipps

SV Holthausen Biene – Germania Leer 5:0. Der Germania droht das nächste Debakel. Gegen den Tabellenführer dürfte Leer chancenlos sein. Alles andere als eine deutliche Niederlage am Biener Busch wäre eine Überraschung.

GW Firrel – SV Bevern 2:2. In den vergangenen sieben Aufeinandertreffen haben immer beide Teams getroffen. So dürfte es auch diesmal sein. Es könnte auf eine Punkteteilung hinauslaufen.

Für ihn wird sein an der Hand verletzter Bruder Reinhard das Coachen an der Außenlinie übernehmen. Am vergangenen Freitag war das Firrel-Spiel wegen eines medizinischen Notfalls kurz vor der Partie abgesagt worden. Als Nachholtermin steht der Dienstag, 20. Mai, im Raum. „Schon in Nordhorn waren die Jungs heiß. Jetzt hoffe ich, dass wir gegen Bevern den Bock umstoßen können“, sagt Bernd Grotlüschen. Im Vergleich zur Vorwoche kehren Nico Gereke und Tristan Darsow zurück.

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