Wahlkreis Cloppenburg-Vechta Marius Meyer will für die Grünen in den Bundestag
Im Wahlkreis 32 Cloppenburg-Vechta ziehen die Grünen mit Marius Meyer in den Bundestagswahlkampf. So ist der Linderner zur Politik gekommen – und das bewegt ihn am meisten.
Kreis Cloppenburg - Marius Meyer tritt für die Grünen als Direktkandidat im Wahlkreis 32 Cloppenburg-Vechta an. Er ist 46 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Lindern. Meyer arbeitet als freiberuflicher KI-Entwickler und leitet das Büro eines Abgeordneten. Seine Freizeit widmet er der Imkerei sowie der Programmierung und Elektronik. Politisch geprägt durch seinen Vater, den ehemaligen Bürgermeister von Goldenstedt, engagiert er sich seit seiner Jugend in verschiedenen Organisationen.
Imker aus Leidenschaft
Ich bin 46 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und unserem achtjährigen Sohn in Lindern. Aufgewachsen bin ich in Goldenstedt. Nach meinem Studium (Politikwissenschaft, Soziologie und Islamwissenschaft) habe ich bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg und bei einer TV-Produktion in Münster volontiert und dann als freier TV-Journalist gearbeitet. So habe ich Filme über Missstände in der Fleischindustrie recherchiert und gedreht. Während der Corona-Lockdowns habe ich gelernt, künstliche Intelligenzen zu programmieren und arbeite nun vor allem als freiberuflicher KI-Entwickler. Außerdem leite ich in Teilzeit das Büro eines Abgeordneten. In meiner Freizeit bin ich Imker und Maker. Letzteres bedeutet, dass ich mit Elektronik und Programmierung tüftele. Derzeit beispielsweise an einem Gerät, das mich Informiert, wenn meine Bienen schwärmen wollen.
Geburt als Schlüsselmoment
Politik war schon als Kind immer um mich herum. Mein Vater war viele Jahre Bürgermeister von Goldenstedt. Es war daher nie eine Frage für mich, dass ich mich einmische: Sei es in der Schülervertretung, im AStA der Uni Münster oder in verschiedenen Funktionen in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), in der ich seit 40 Jahren Mitglied bin. Ein Schlüsselmoment für meinen politischen Werdegang war die Geburt unseres Sohnes. Damals habe ich mich intensiv damit beschäftig, welche Politik ihm die beste Chance auf eine lebenswerte Zukunft bietet. Aufgrund dieser Überlegungen bin ich dann in die Grünen eingetreten und habe mich vor drei Jahren zum Kreisvorsitzenden wählen lassen.
KI-Förderung
Mein Ziel ist es, der Generation meines Sohnes und den darauf folgenden eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Dazu brauchen wir nachhaltiges Wachstum. Die einfachen Lösungen, die uns die CDU und andere Parteien derzeit präsentieren („Verbrenner!“, „Atomkraftwerke!“, „Steuererleichterungen für Reiche!“) sind leider keine dauerhaften Lösungen. Ich will mich für eine Politik einsetzen, die Ökonomie und Ökologie vereinbart, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum. Beispielhaft möchte ich erreichen, dass die Bundesregierung die Landwirtschaft stärker bei der Digitalisierung unterstützt. So wie die Förderung des Agrardiesels einst eingeführt wurde, um die Mechanisierung der Branche zu fördern, so brauchen wir jetzt eine KI-Förderung. Dies bietet große Chancen, gleichzeitig die Effizienz als auch die Umwelt- und Klimaverträglichkeit zu erhöhen.