Heimspiele für die Ostfriesen  Firrel und Leer hoffen auf einen Sieg zum Landesliga-Start

| | 02.08.2024 11:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Firrel-Klubchef Johannes Poppen wird sich am Sonntag wieder das Mikrofon schnappen und den Stadionsprecher geben. Foto: Doden, Emden
Firrel-Klubchef Johannes Poppen wird sich am Sonntag wieder das Mikrofon schnappen und den Stadionsprecher geben. Foto: Doden, Emden
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Auf gehtʼs in die Saison 2024/25: Die hiesigen Landesligisten starten vor heimischer Kulisse. So schätzen die Klubverantwortlichen die Siegchancen ein.

Firrel/Leer - Die ostfriesischen Landesligisten starten am Sonntag mit einem Heimspiel in die neue Saison. Gerne hätten GW Firrel und Germania Leer einen Traumstart mit drei Punkten, logisch. Die Töne, die die Vereinverantwortlichen beider Klubs im Vorfeld von sich geben, sind jedoch unterschiedlich. Während sich die Grün-Weißen durchaus forsch äußern und einen Sieg gegen den BV Garrel anpeilen, betont Leers Trainer Erhan Colak die schwere der ersten Hürde SFV Vechta. Anstoß in Firrel ist um 14 Uhr, eine Stunde spät geht es im Leeraner Hoheellern-Stadion los.

Unsere-Tipps

Firrel - Garrel 3:1. Firrel möchte in dieser Saison wieder mit Heimstärke brillieren. Der Auftakt dürfte der erfahrenen GW-Mannschaft gelingen.

Leer - Vechta 1:1. Die Germanen spielen gegen einen recht unbekannten Gegner. Ein Remis wäre ein guter Ligastart.

„Es wird brutal schwer werden für uns gegen Vechta. Ja, sie sind Mitaufsteiger. Aber ich traue ihnen eine gute Rolle in der Landesliga zu. Sie haben sich nochmals verstärkt“, sagt Erhan Colak. „Vechta ist Favorit, wir Außenseiter“, verteilt er klar die Rollen. Dennoch sei seine Mannschaft nicht chancenlos. „Wenn wir so auftreten, wie im Bezirkspokal in Surwold, ist was möglich. Das war läuferisch und kämpferisch top. Dazu haben wir spielerischen Glanz mitgebracht.“ Letztendlich gewannen die Germanen mit 6:1 bei Bezirksligist Surwold, der erste Liga-Gegner SFN Vechta konnte ein Erstrunden-Aus dagegen gerade so abwenden. Bei Landesliga-Absteiger SV Holdorf kam Vechta nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 3:2-Sieg.

Leer muss auf zwei Spieler verzichten

Ein guter Saison-Auftakt wird wichtig sein. Zum einen, um sich möglicherweise in einen Lauf zu spielen. Zum anderen, um nicht direkt einen Punkterückstand auf die Nichtabstiegsplätze zu haben. Denn für Germania Leer, das erstmal auf Salim Schick (Handbruch) und Diamant Dreshaj (Urlaub/Rückstand nach Bänderriss) verzichten muss, geht es nach dem Abgang einiger Leistungsträger ausschließlich um den Klassenerhalt.

Dagegen schielt GW Firrel in andere Tabellenregionen. „Wir haben uns sehr gut verstärkt und möchten gerne sehr weit vorne in der Landesliga mitspielen“, schreibt Firrels Klubchef in einer Rundmail an die Presse und Vereinsmitglieder. „Wir erwarten am Sonntag mit dem BV Garrel ein starkes und erfahrenes Landesliga-Team in Firrel. Es wird sicherlich ein hart umkämpftes und sehr interessantes Landesliga-Spiel geben.“ Trainer Bernd Grotlüschen muss lediglich auf Neuzugang Torben Lange (Urlaub) verzichten und freut sich über eine Doppel-Besetzung auf allen Positionen im Kader.

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