Logistische Meisterleistung  Gigantische Transformatoren im C-Port in Sedelsberg entladen

| | 19.07.2024 18:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die beiden Transformatoren mit je 443 Tonnen Stückgewicht werden mit Kränen am C-Port abgeladen. Foto: Rhenus c-Port Betreibergesellschaft
Die beiden Transformatoren mit je 443 Tonnen Stückgewicht werden mit Kränen am C-Port abgeladen. Foto: Rhenus c-Port Betreibergesellschaft
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Im Binnenhafen C-Port am Küstenkanal wurden zwei jeweils 443 Tonnen schwerere Transformatoren umgeschlagen.

Sedelsberg - Im Binnenhafen C-Port am Küstenkanal in Sedelsberg fand jüngst ein Projektumschlag der Superlative statt. Zwei gigantische Transformatoren mit je 443 Tonnen Stückgewicht erreichten nach einer rund zweiwöchigen Reise per Binnenschiff den Hafen in dem Industrie- und Gewerbepark. Die spektakuläre Entladung der Schwergewichte aus der MS Wendy Dua wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Rhenus Midgard Ems, dem Hafenbetreiber und Transportbefrachter, sowie dem verantwortlichen Spediteur Deugro Deutschland GmbH durchgeführt. Das teilte C-Port-Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben mit.

Bei dem Umschlag hätten die Mitarbeiter von Rhenus Midgard Ems, darunter der Kranführer des Schwerlast-Raupenkrans, und die Projektverantwortlichen der Deugro Deutschland GmbH, ihr Können bewiesen. Sie hätten den sicheren Umschlag der schwersten je im C-Port angelandeten Fracht ermöglicht.

Die beiden Transformatoren, die jeweils fast 450 Tonnen wiegen, mehr als 12 Meter lang und knapp 5 Meter hoch sind, sind für das neue Umspannwerk in Garrel bestimmt. Der Weitertransport soll in Kürze per Schwerlast-Lkw der Spedition Kübler GmbH erfolgen. Aufgrund der enormen Abmessungen von 82 Metern Gesamtlänge und 730 Tonnen Gesamtgewicht kann dieser Transport nur nachts durchgeführt werden, so Geschäftsführerin Onnen-Lübben.

Komplexes Projekt erforderte monatelange Planung

Dieses komplexe Projekt erforderte monatelange Planungen, in denen sich das Binnenschiff aufgrund seiner zahlreichen Vorteile erneut als Hauptverkehrsträger bewährt habe. Auch der C-Port konnte einmal mehr seine besondere Kompetenz für den Umschlag überdimensionaler und schwerer Güter unter Beweis stellen, teilte die Geschäftsführerin mit. Inke Onnen-Lübben hob die logistischen Vorteile des Standortes hervor: „Auf der speziell konstruierten Pier können Projektladungen restriktionsfrei umgeschlagen und zwischengelagert werden. Der direkte Anschluss des Binnenhafens an die Bundesstraßen B401 und B72 ermöglicht den Weitertransport von Gütern in alle Himmelsrichtungen, ohne dass Ortschaften oder Wohngebiete in der Nähe des Hafens durchquert werden müssen.“

Arne Woldenga, Geschäftsführer von Rhenus c-Port, zeigte sich laut Mitteilung ebenfalls zufrieden: „Wir freuen uns über die erfolgreiche Projektumsetzung und sind überzeugt, dass im Zuge der Energiewende weitere spannende Projekte folgen werden, welche wir am C-Port mit unserer Expertise für komplexe Logistiklösungen unterstützend begleiten dürfen.“

Mit dieser gelungenen Aktion hat der C-Port erneut seine Rolle als bedeutender Knotenpunkt für Schwerlasttransporte unterstrichen und sich als verlässlicher Partner bei der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte bewiesen, teilen die Unternehmen mit.

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