Es entstehen zehn Wohnungen Volksbank investiert 2,4 Millionen Euro in Neubauprojekt in Rhauderfehn
Direkt hinter ihrer Filiale am Untenende baut die Volksbank Westrhauderfehn zwei Mietshäuser. Wie groß die Wohnungen sind und zu wann sie bezugsfertig sein werden, wurde nun vorgestellt.
Westrhauderfehn - Die Volksbank Westrhauderfehn investiert 2,4 Millionen Euro in ein Neubauprojekt direkt hinter ihrem Geschäftshaus am Untenende in Westrhauderfehn. Gebaut werden in der Beethovenstraße 1 zwei zweigeschossige Häuser mit insgesamt zehn Wohnungen. Alle Wohnungen werden vermietet. Der Vorsitzende Uwe Brechtezende und sein Vorstandskollege Kai Stöter haben jetzt die Pläne vorgestellt.
Brechtezende erklärt: „Die Fläche gehört der Bank bereits seit Jahrzehnten. Früher gab es die Überlegungen, sie zu nutzen, falls die Volksbank sich mal vergrößern will.“ Doch solche Pläne gebe es aktuell nicht. „Unser Bankgebäude ist groß genug für die heutigen Anforderungen und die Arbeitsweise. Von daher haben wir uns dafür entschieden, die Fläche zu bebauen“, so Brechtezende. Die Häuser sollen dabei mit den neuesten energetischen Standards ausgestattet werden.
Das größere der beiden Gebäude besteht aus acht Wohnungen – davon vier im Erdgeschoss und vier im Obergeschoss. Es handelt sich dabei um Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von etwa 70 bis 97 Quadratmetern. In dem zweiten Haus werden zwei Wohnungen mit Größen von 112 Quadratmetern im Erdgeschoss und 84 Quadratmetern im Obergeschoss errichtet.
Wohnungen ab Frühjahr 2025 bezugsfertig
Begonnen haben die Bauarbeiten an Ostern dieses Jahres. „Wir rechnen damit, dass die Wohnungen im Frühjahr 2025 bezugsfertig sind“, erklärt Brechtezende. Wie hoch der Mietzins sein wird, ist noch offen. „Das werden wir rechtzeitig festlegen. Er wird sich aber im ortsüblichen Rahmen für neue Wohnungen bewegen.“ Dieser betrage zurzeit rund zehn Euro pro Quadratmeter.
Wie Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller betonte, gebe es in der Gemeinde durchaus Bedarf an Wohnraum. Vor allem Familien, Ältere und einkommensschwache Haushalten seien betroffen. Der Bedarf an Wohnraum sei allerdings „nicht riesig, sondern eher im mittleren Bereich“, sagt der Bürgermeister. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer werde aktuell das Wohnraum-Versorgungskonzept fortgeschrieben. Dort gebe es dann Details zur Wohnraum-Situation in der Kommune. Das Konzept soll demnächst veröffentlicht werden.