Diamantene Hochzeit Maria und Georg Mahn aus Sedelsberg sind 60 Jahre verheiratet
Das Jubelpaar Maria und Georg Mahn aus Sedelsberg blickt auf sechs Jahrzehnte Ehe zurück. Ihre Einstellung hat ihrer Beziehung zu Glück und Dauer verholfen.
Sedelsberg - Diamantene Hochzeit gefeiert haben vor dem Jahreswechsel Maria und Georg Mahn aus Sedelsberg. Das Ehepaar hat am 30. Dezember 1963 standesamtlich geheiratet, getraut vom Standesbeamten Theo Deddens in Scharrel. Ihr Wohnort Sedelsberg gehörte bis zur Gebietsreform 1974 zur damals eigenständigen Gemeinde Scharrel.
Das Paar hat sich im Sommer 1961 kennengelernt auf einem Dorffest in Sedelsberg. Kirchlich geheiratet haben die Beiden am 17. Januar 1964. Sie wurden getraut von Pastor Heinrich Hellmann in der Sedelsberger Kirche St. Petrus Canisius. Die Hochzeit habe damals für Aufsehen gesorgt, berichtet Georg Mahn, der Sohn des Jubelpaares, denn die Heirat einer Katholikin mit einem Protestanten fand damals nur schwer gesellschaftliche Akzeptanz. Nach seiner Heirat zog das junge Paar in seine erste gemeinsame Wohnung an der Emsstraße, wo es knapp drei Jahre lebte. Im Dezember 1966 zogen Maria und Georg Mahn in ihr neu gebautes Haus an der Heerstrasse. Dort sind sie seitdem zu Hause. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Rainer (59), Heidi (56) und Georg (47). Das diamantene Paar hat neun Enkel und fünf Urenkel.
„In guten wie in schlechten Zeiten“ als Lebenseinstellung
Maria und Georg Mahn haben einiges an Erfahrung gesammelt, wie ihrer Ehe Glück und Dauer beschieden war. „Gegenseitiger Respekt und echte Fürsorge ist der Klebstoff einer Ehe“, ist etwa eines ihrer Mottos. Stets hätten sie versucht, als Ehepartner und auch als Eltern das Beste zu geben. Die Trauformel „In guten wie in schlechten Zeiten“ sei für sie eine echte Lebenseinstellung. „Zumindest sind wir 60 Jahre lang gut damit gefahren“, versichert das Jubelpaar. Es sei beängstigend, wie schnell die Zeit vergeht. Man müsse das Leben genießen und dankbar für alle guten Momente sein, finden Mahns. Sie stellen anlässlich ihres Ehrentages außerdem fest: „Unser Zuhause war immer unser persönlicher Hafen. Hier finden wir Sicherheit und Halt“.