Unfall am Kreisel  Massives Kunstwerk in Rhauderfehn umgefahren

| | 19.12.2023 16:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Nur noch vier von fünf Stelen der Installation „250 Jahre Fehnkultur“ weisen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fehns hin. Bei einem Unfall wurde die fünfte der massiven Eichenstämme in der Nacht zu Sonnabend umgefahren. Man sieht im Gras noch die Reifenspuren des Unfallwagens. Foto: Fertig
Nur noch vier von fünf Stelen der Installation „250 Jahre Fehnkultur“ weisen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fehns hin. Bei einem Unfall wurde die fünfte der massiven Eichenstämme in der Nacht zu Sonnabend umgefahren. Man sieht im Gras noch die Reifenspuren des Unfallwagens. Foto: Fertig
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Wohl unter Alkoholeinfluss stand ein junger Mann, der in der Nacht zu Sonnabend am Rhauderfehner Kreisel einen folgenschweren Unfall baute. Er fuhr in ein Kunstwerk. Das ruinierte auch sein Auto.

Rhauderfehn - Umgefahren wurde eine der fünf Stelen der Installation, die die Künstler Paul Krüper-Wallenstein, Hartmut Laack und Friedrich Ulferts 2019 zum Thema „250 Jahre Fehnkultur“ geschaffen und, gesponsert von der Volksbank Westrhauderfehn, auf einem kommunalen Grundstück am Kreisel aufgestellt haben. Von der massiven Eichenbohle stehen nur noch Reste des Fundaments.

Reifenspuren in der Grasnarbe an der 1. Südwieke zeugen von dem Unfall. Den hat nach Polizeiangaben ein 20-jähriger Fehntjer in der Nacht zu Sonnabend verursacht, vermutlich alkoholbedingt. Sein Mercedes war nach dem Zusammenstoß ein Totalschaden.

Aufwändige Ermittlung und immenser Schaden

Wie Polizeisprecherin Svenia Temmen ausführte, hatte der junge Mann sein Auto nach der Kollision am Unfallort stehenlassen und war zu Fuß geflüchtet. Zeugen beobachteten das und sagten der Polizei Bescheid. Die Polizei veranlasste, dass bei dem Unfallfahrer eine Blutprobe entnommen wurde. „Die Ermittlungen waren aufwändig, und der Schaden ist immens“, teilte die Polizeisprecherin mit. „Nicht so schlimm, wie es aussieht“, sei der Schaden, hieß es hingegen aus dem Rathaus Rhauderfehn.

Nur noch Reste des Fundamentes, mit dem die massive Eichenbohle aus 400 Jahre altem Holz im Grund verankert gewesen ist, sind nach dem Unfall im Boden verblieben. Der Mercedes, der mit dem Ständerwerk kollidierte, ist ein Totalschaden. Foto: Fertig
Nur noch Reste des Fundamentes, mit dem die massive Eichenbohle aus 400 Jahre altem Holz im Grund verankert gewesen ist, sind nach dem Unfall im Boden verblieben. Der Mercedes, der mit dem Ständerwerk kollidierte, ist ein Totalschaden. Foto: Fertig

Die umgefahrene Stele liegt akltuell beim Fehntjer Dienstleistungsbetrieb Hero Junker. Dort wird sie von den Künstlern wieder gerichtet und soll zeitnah wieder aufgestellt werden. Junker stellt auch ein neues Fundament für das 400 Jahre alte Eichenholz her. Die fünf Stelen thematisieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf dem Fehn.

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