Sportfreundliche Grundschule In der Marienschule Strücklingen sind alle in Bewegung
Die Grundschule in Strücklingen hat zum dritten Mal das Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ erhalten. Schulleiterin Monika Olling erklärt, was das für den Schulalltag bedeutet.
Strücklingen - In der Marienschule Strücklingen haben Bewegungsspiel und Sport seit Jahren eine große Bedeutung. Darum ist die Grundschule zum dritten Mal als „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde in der Sporthalle nahm Schulleiterin Monika Olling gemeinsam mit ihrer Kollegin Simone Pollmann, Fachleiterin Sport, die Urkunde und die Wandtafel entgegen.
Überreicht haben das Zertifikat Ulrike Rieger, Fachberaterin für den Schulsport beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück, und Waltraud Behrens vom Kreissportbund Cloppenburg. Die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ ist ein gemeinsames Projekt des Kultusministeriums und des Landessportbundes. „Dies ist nicht nur ein Titel. Es ist eine Anerkennung für das Engagement, das Ihre Schule im Fachbereich des Sports investiert hat“, hob Rieger hervor. „Dies ist nicht nur eine sportfreundliche Schule, sondern eine freundliche“, lobte Waltraud Behrends.
„Fitness verbessern und Stress abbauen“
„Durch die Integration von Sportaktivitäten und Bewegung in den Schulalltag können Schüler ihre Fitness verbessern, Stress abbauen, soziale Fähigkeiten entwickeln und ihre Gesundheit und Konzentration verbessern“, sagte Monika Olling. Die Schulleiterin erklärte ausführlich, was es bedeute, „Schule in Bewegung zu bringen“. Neben dem regulären Sportunterricht würden dazu Ganztagsangeboten sowie zwei verlängerten Pausen zu je 25 Minuten beitragen. Während der Pausen könnten sich die Kinder auf dem als Bewegungslandschaft gestalteten Schulhof austoben. Dies seien Resultate aus dem Projekt „Bewegte Schule Niedersachsen“.
Bereits vor mehr als zehn Jahren hätte sich die Marienschule dazu auf den Weg gemacht. Zweimal habe die Schule an Modulen dieses Projektes des Kultusministeriums teilgenommen. „Ziel dieses Projektes war es, mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen, um die Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit der Kinder zu verbessern“, so Olling.
Kooperation mit dem TSV Ostrhauderfehn
Ein Ergebnis sei die Neugestaltung des Schulhofes. Zudem eine Veränderung der Pausenzeiten. Statt mehrerer kleiner Pausen von fünf oder zehn Minuten gibt es zwei zu je 25. „Damit eine Pause zur Erholungspause wird“, so Olling.
Gemeinsam mit der Gemeinde Saterland und Eltern sei der Schulhof mit vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten neu gestaltet worden.
Daneben gibt es eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten. Neben dem regulären Sportunterricht gehören dazu Schwimmunterricht in der 3. Klasse und tägliche Sport-Arbeitsgemeinschaften. Im Zuge des Ganztagsunterrichts werden Handball, Fitnesstraining, Ball- und Sportspiele angeboten. „Aktuell gibt es eine Kooperation mit dem TSV Ostrhauderfehn“, sagte Olling.
Zirkusprojekt in der 4. Klasse
Weitere Angebote sind Bundesjugendspiele, Vergleichsturniere der Grundschulen der Gemeinde Saterland und Barßel in Fußball und Völkerball. Zudem ein Spielefest vor den Herbstferien, sportliches Seilspringen und seit 2002 das Zirkusprojekt. Während des Zirkusprojektes trainieren die Kinder der 4. Klassen ein Schuljahr lang Einradfahren, Jonglieren, Akrobatik und vieles mehr. Die erworbenen Fähigkeiten werden in einer öffentlichen Aufführung gezeigt. Anschließend bilden die Viertklässler die Drittklässler aus. So geben sie ihre eingeübten Fertigkeiten an die Jüngeren weiter.