Spälkoppel Scharrel  Im Bonifatiushaus wird wieder Theater gespielt

| | 06.10.2023 12:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Ein Teil des Scharreler Spälkoppel-Ensembles in naturnaher Kulisse: kniend hinter dem Schild: Stephanie Mödden und (hinten, von links nach rechts): Heini Pörschke, Kerstin Hesenius, sitzend: Heike Büter-Block und Heinzi Wassermann. Foto: privat
Ein Teil des Scharreler Spälkoppel-Ensembles in naturnaher Kulisse: kniend hinter dem Schild: Stephanie Mödden und (hinten, von links nach rechts): Heini Pörschke, Kerstin Hesenius, sitzend: Heike Büter-Block und Heinzi Wassermann. Foto: privat
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Vier Jahre lang blieb der Vorhang geschlossen bei den Scharreler Laienspielern. Das ändert sich jetzt. Ab November zeigt die Gruppe den Dreiakter „Bausplass to verhierodten“. Vorverkauf beginnt jetzt.

Scharrel - Nach fast vierjähriger Pause, auch bedingt durch Corona, soll sich im November wieder der Vorhang für die Laiendarsteller der Spälkoppel Scharrel öffnen. Das teilt Michael Schade mit, Techniker des Theaterteams. Bei der Wahl des Theaterstücks fiel die Wahl der Scharreler auf ein sehr bekanntes und vielfach gespieltes Stück von Regina Rösch: Bauplatz to verhierodten oder im Original: „De ledigen Bauplass“.

„Wir freuen uns schon riesig, endlich wieder auf die Bühne rausgehen und Theater spielen zu dürfen!“, freut sich Kerstin Hesenius, seit diesem Jahr der neue Spälkoppelboas der Spälkoppel Scharrel ist. Sie spricht damit den mittlerweile mehr als 40 Mitgliedern aus der Seele. Besonders stolz ist die Spälkoppel auf die vier neuen Spieler, die sie für das plattdeutsche Theater begeistern konnte und die in diesem Jahr das erste Mal auf einer Theaterbühne stehen werden.

Viel Zeit und Mühe investiert

Damit Text und Abläufe bis zur ersten Aufführung am 4. November sitzen, wird seit August mehrmals pro Woche und zum Teil auch am Wochenende geübt und lässt erahnen, wieviel Zeit und Arbeit in das neue Stück investiert wird.

Kerstin Dockmann führt bei diesem turbulenten 3-Akter erstmals die Regie und wird bei dieser Herausforderung von Maria Auts als Souffleuse und Margret Göken unterstützt.

In der Hauptrolle: ein Bauplatz

Hauptrolle im aktuellen Stück spielt, wie der Titel bereits verrät, ein Bauplatz. Denn die beiden Familien Hufnagel, dargestellt von Heinzi Wassermann, Heike Büter-Block, Felix Burdorf und Hanna Dockmann und Koch, gespielt von Heinrich Pörschke und Kerstin Hesenius, haben ein großes Problem: Die ledige Tante Berta (Stephanie Mödden). Laut dem Testament ihres Vaters muss eine ihrer beiden Schwestern sie so lange im Haus behalten, bis Berta einen Mann gefunden hat.

Doch das ist alles andere als einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder Arbeit. So fasst die Verwandtschaft schließlich verzweifelt den Entschluss, eine Heiratsanzeige aufzugeben. Da Tante Berta aber schwer vermittelbar ist, soll es als Mitgift einen Bauplatz geben. Der Bauplatz zieht. Bald melden sich die ersten Interessenten (Ansgar Dockmann, Florian Fugel und Ulli Hesenius). Die Brautschau läuft aber nicht ohne Probleme und schon bald stellt sich die Frage, ob der Plan gelingen wird. Antwort auf diese spannende Frage gibt es im November im Bonifatiushaus Scharrel.

Montag beginnt der Vorverkauf

Der Vorverkauf der Eintrittskarten startet am kommenden Montag, 9. Oktober. In der Raiffeisenbank Scharrel können dann für alle Vorstellungen, auch für die Senioren-Vorstellung Eintrittskarten mit Sitzplatzreservierung gekauft werden.

Die Aufführungen finden an folgenden Terminen statt: Samstag, 4. November, Seniorenvorstellung ab 14 Uhr; Freitag, 10. November, 19.30 Uhr; Sonntagnachmittag, 12. November, 15 Uhr; Freitag, 17. November, 19.30 Uhr; Sonnabend, 18. November, 19.30 Uhr, Freitag, 24. November, 19.30 Uhr und Sonnabend, 25. November, 19.30 Uhr.

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