Toter bei Feuer in Barßel Staatsanwaltschaft stuft die Tat als Mord ein
In der Nacht zu Dienstag war die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in Barßel gerufen worden. Die Einsatzkräfte fanden im Haus einen Toten. Der Mann ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.
Barßel/Cloppenburg - Sie führe ihre Ermittlungen „mit Hochdruck weiter“, was das Tötungsdelikt in Barßel angehe, teilte die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta am Mittwochnachmittag mit. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg stufe die Tat nach vorläufiger Würdigung aller Erkenntnisse als Mord ein.
Ein 35-jähriger Mann aus Barßel steht demnach im Verdacht, für den Tod seines Mitbewohners, eines 66-Jährigen, sowie für das Herbeiführen eines Zimmerbrandes verantwortlich zu sein. Zu dem Brand war die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag um kurz vor 1 Uhr früh alarmiert worden. Im Obergeschoss des Hauses an der Eichenallee im Barßeler Ortsteil Neuland entdeckten die Einsatzkräfte den Toten.
Verdächtiger wurde in Ramsloh festgenommen
Den zunächst flüchtigen Tatverdächtigen hatte die Polizei am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Ramsloh vorläufig festgenommen. Ein Hinweis aus der Bevölkerung hatte zu dem Fahndungserfolg geführt. Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg einer Haftrichterin vorgeführt. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Details zu den Hintergründen des Verbrechens, zum Verhältnis der beiden Männer sowie zu den genauen Umständen des Todes und des Brandes könnten im Hinblick auf das laufende Verfahren nicht bekannt gegeben werden, teilt Polizeisprecherin Simone Buse mit. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.