Easy-Shopper kommen Neue Technik für Einkaufswagen in Fehntjer Supermärkten
Kunden können mit den Wagen selbst ihre Ware einscannen und müssen an der Kasse nur noch bezahlen. Die Technik soll nun auf dem Fehn einziehen. In Leer gibt es sie schon länger, wie kommt sie dort an?
Oberledingerland/Leer - Wer seinen Einkauf am Wochenende dort erledigt hat, wird es vermutlich schon entdeckt haben: Die elektronischen Einkaufswagen – genannt Easy-Shopper – stehen beim E-Center in Westrhauderfehn und dem Edeka-Markt in Ostrhauderfehn bereit. Sie sollen bald eingeführt werden.
„Wir wollen damit am 18. September starten“, sagt Franziska Schmidt. Sie ist Inhaberin der beiden Märkte und des Supermarktes in Harkebrügge. Dort sei die neue Technik allerdings noch nicht geplant. Die neuen Einkaufswagen funktionieren grob gesagt so, dass der Kunde sich mit seinem Handy über eine App einloggt und dann die Waren scannt. Eine Kamera am Wagen überwacht, ob das eingescannte zu den Waren im Korb passt. Der Vorteil für Kunden: „Intuitive Bedienung, kein Umpacken und Warten an der Kasse“, so wird es in einer Mitteilung von Edeka beworben. Zum Start soll es in Rhauderfehn 36 und in Ostrhauderfehn 18 Wagen geben.
Multi war Vorreiter in der Region
Vorreiter in der Region für diese Technik sind die Multi-Märkte in Leer und Emden seit Herbst 2021. Damals hat sich Fritz-Rudolf Brahms im Multi Nord um die Einführung gekümmert. „Die Kunden nehmen das sehr gut an“, sagt er und betont: „Nicht nur die Jungen, sondern Kunden aller Altersgruppen.“ Sie würden regelmäßig genutzt werden. Allein im Multi Nord stünden 54 dieser neumodischen Wagen bereit – und auch in den anderen Märkten stehen welche bereit. Er sei sehr zufrieden mit der Resonanz. Laut einer Pressemitteilung der Edeka-Zentrale in Minden wurde die Entwicklung der Technik seit 2017 vorangetrieben. Mittlerweile sind die Easy-Shopper in 150 der rund 1500 Märkten verfügbar.
Für das E-Center in Westrhauderfehn ist das nicht die einzige Neuerung. Seit Jahresbeginn wurden die Verkaufsräume saniert – während des Betriebes. „Wir sind jetzt so gut wie fertig“, sagt Geschäftsführerin Schmidt. Der Umbau der Fleischtheke war der letzte größere Schritt. Zuvor war die Getränkeabteilung umgezogen, die Kühlregale erneuert und die Pfandrückgabe deutlich verbessert. Derzeit würde nur noch die Bäckereifiliale von Hoppmann renoviert. Dann sei alles fertig, so Schmidt.
Ausprobiert
So lief die die Einführung der Easy-Shopper bei Multi. Den Bericht gibt es hier.