Rund 80 Einsatzkräfte vor Ort Garage und Wohnung brennen - Großeinsatz in Flachsmeer
Am Dienstagmorgen standen eine Garage und später auch eine angrenzende Wohnung in Flachsmeer in Flammen. Mehrere Feuerwehren und weitere Einsatzkräfte wurden alarmiert.
Flachsmeer - Zu einem Großeinsatz mussten am Dienstagmorgen gegen 7.20 Uhr vier Feuerwehren und viele weitere Einsatzkräfte in Flachsmeer ausrücken. An der Papenburger Straße in Höhe der Ortsgrenze zu Völlenerkönigsfehn geriet eine Garage in Vollbrand. Das teilte Westoverledingens Feuerwehr-Sprecher Markus Bruns mit. Die Flammen griffen danach auf einen angrenzenden Anbau über, der von einer vierköpfigen Familie als Wohnung genutzt wurde. Dabei wurde ein Bewohner verletzt. Zunächst hieß es in einer ersten Meldung, dass nur die Garage betroffen sei.
„Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus der Garage“, erklärte Bruns. Sie griffen dann auf das 100 Quadratmeter große Nachbargebäude über, in der eine Familie wohnt. Dort leben eine 24-jährige Frau, ein 22 Jahre alter Mann und zwei Kinder im Alter von einem und drei Jahren. Wie Polizei-Sprecherin Svenia Temmen erklärte, konnte sich die Familie vor dem Feuer retten. Allerdings trat der 22-jährige Mann mit dem Fuß in die Glut und erlitt dadurch Brandverletzungen. Er musste im Rettungswagen behandelt werden. Die Bekämpfung des Feuers erwies sich aufgrund der Bauweise des Gebäudes als schwierig, so die Polizei-Sprecherin. Um die Glutnester besser löschen zu können, wurde mithilfe eines Baggers die Garage eingerissen. Weil am Nachmittag drohte, dass das Feuer noch einmal aufflammt, wurden gegen 16.30 Uhr Nachlöscharbeiten erforderlich, bei denen der Bagger noch einmal zum Einsatz kam.
Brandursache ist noch unbekannt
Die Schadenssumme beläuft sich laut Temmen auf einen „mindestens unteren sechsstelligen Betrag“. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
Alarmiert wurden für den Einsatz die Feuerwehren aus Völlenerkönigsfehn, Flachsmeer, Steenfelde und Großwolde. Zudem waren die Polizei, der Rettungsdienst, die Informations- und Kommunikationstechnik-Gruppe (IuK), die Hygienegruppe und der Malteser-Hilfsdienst Bockhorst/Rhauderfehn vor Ort. Nachalarmiert wurde zudem der Logistikzug für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Rund 80 Personen seien im Einsatz gewesen, berichtete Bruns.