Rotary-Club Friesoythe-Artland-Cloppenburg Saterländer Pfarrer ist neuer Präsident der Rotarier
Ludger Fischer, Pfarrer der Saterländer Kirchengemeinde St. Jakobus, engagiert sich. Der Geistliche übernahm jetzt den Vorsitz des Service-Clubs der Rotarier Friesoythe-Artland-Cloppenburg.
Ramsloh / Cloppenburg - Der Rotary-Club Friesoythe-Artland-Cloppenburg (RC FAC) hat einen neuen Präsidenten: Pfarrer Ludger Fischer aus Ramsloh hat jetzt das Amt turnusgemäß von der Cloppenburger Heilpraktikerin Hiltrud Witte übernommen. Als „Erster unter Gleichen“, wie er selbst sagte, wird er nun für ein Jahr den Club führen, der sich karitativen Zwecken verschrieben hat.
„,Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne‘: So heißt es bei Hermann Hesse in seinem Gedicht ,Stufen‘. So ist es auch, wenn ein neues rotarisches Jahr beginnt und ein neuer Präsident die Führung übernimmt“, sagte Fischer in seiner Antrittsrede. Die Pflege der rotarischen Freundschaft sei ihm ein wichtiges Anliegen für sein Präsidentschaftsjahr. Aber Rotarier verstünden sich als Menschen, die sich für die Gesellschaft stark machen, die die Gesellschaft mitgestalten, ihr somit dienstbar seien.
50.000 Euro Spenden gesammelt
„Wir setzen uns ein für die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen, für die Behebung von Notständen und für die Bekämpfung von POLIO, für den kulturellen Austausch, insbesondere den Jugendaustausch, der letztlich dem Frieden dient. Auch der Umweltschutz bekommt eine immer größere Bedeutung, der wir uns stellen. In meinem Präsidentenjahr möchte ich diesen Aufgaben weiter nachgehen, Gutes soll fortgesetzt und weiterentwickelt werden“, betonte er.
Die scheidende Präsidentin Hiltrud Witte zog ein positives Fazit ihrer Amtszeit. Insgesamt seien fast 50.000 Euro an Spenden zusammengekommen. In dem Jahr hätten die Rotarier beispielsweise die Organisation Flugkraft, eine Klinik im Ahrtal und über den befreundeten Club in Bursa die Erdbebenhilfe in der Türkei unterstützt. „Diese Möglichkeit, Spenden zusammenzubekommen und damit Hilfsorganisationen oder -projekte zu unterstützen, also gemeinsam etwas zu bewegen und zu helfen, ist für mich der Hauptgrund gewesen, Rotarierin zu werden, erklärte sie.