Kommentar zur Woche  Parkstreifen am Untenende in Rhauderfehn sollte bleiben

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Ein Kommentar von Henrik Zein
| 10.06.2023 10:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In Rhauderfehn wird diskutiert, den Parkstreifen am Untenende in einen Radweg umzuwandeln. Foto: Fertig
In Rhauderfehn wird diskutiert, den Parkstreifen am Untenende in einen Radweg umzuwandeln. Foto: Fertig
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In Rhauderfehn wird diskutiert, den Parkstreifen am Untenende zu einem Radweg umzufunktionieren. Redaktionsleiter Henrik Zein hält das für keine gute Idee.

In den vergangenen Jahren haben am Untenende in Rhauderfehn immer mehr Geschäfte geschlossen. Einige Gebäude haben neue Pächter bekommen, andere wiederum stehen weiterhin leer. Damit sich die noch bestehenden Läden auch künftig über Wasser halten können, sollte ihnen das Leben nicht noch schwerer gemacht werden. Mit der Wegnahme des Parkstreifens würde ihnen ein wichtiger Standortfaktor genommen werden. Von daher sollten die Parkmöglichkeiten dringend erhalten bleiben.

Aus Sicht der Radfahrer ist das natürlich keine optimale Lösung. Denn die Situation für sie an der vielbefahrenen Bundesstraße ist nicht ungefährlich. Die Politiker sollten deswegen eine gute Lösung finden, um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen. Die ersten Vorschläge – wie eine Verbesserung der Ausschilderung – wurden hierzu bereits gemacht. Und wenn sowohl Rad- als auch Autofahrer etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden, wäre ebenfalls allen geholfen. Eine Wegnahme der für die Geschäftsleute wichtigen Parkstreifen ist allerdings nicht zielführend.

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