Zwei Fehntjer haben Haus gekauft Wohn- und Geschäftsgebäude am Rhauderfehner Untenende wird saniert
Im ehemaligen Mode-Laden wird kräftig gearbeitet. Auch drei Wohnungen werden hergerichtet und vermietet.
Rhauderfehn - Seit Monaten liegt das Haus Nr. 23 am Rhauderfehner Untenende im Tiefschlaf. Der Leerstand der Ladenfläche im Erdgeschoss sogar dauerte noch länger. Dort wurde vor über einem Jahr eine der Schaufensterscheiben bei einem Unfall zerstört. Seitdem verbarg eine Holzwand die leeren Räume. Doch seit wenigen Tagen dringt Lärm aus dem Gebäude. Es poltert und kracht: Drinnen wird grundsaniert.
Ahmed Mentcho und Ali Remmo sind die neuen Besitzer des Hauses. „Wir haben es schon im vergangenen Jahr gekauft“, erzählen die beiden Rhauderfehner. Seit ein paar Tagen sind sie fleißig dabei, das Gebäude fit zu machen. „Es gibt insgesamt drei Wohnungen. Die werden derzeit komplett saniert – nicht bloß renoviert. Da kommt alles neu: die Bäder, die Fenster....“, erklärt Ahmed Mentcho. Die Wohnungen sind 77 und 60 Quadratmeter groß, eine 32-Quadratmeter-Einheit wird als Single-Apartment angeboten. Derzeit seien die Wohnungen quasi im Rohbaustadium, so Mentcho. Interessenten könnten sich aber schon erkundigen.
Knapp über 100 Quadratmeter Ladenfläche
Das gelte auch für den knapp über 100 Quadratmeter großen Ladenbereich im Erdgeschoss. Dort waren die beiden Hausbesitzer dieser Tage selber kräftig bei der Arbeit. Sie holten Holzverkleidungen und ähnliches von Decken und Wänden. Selber ein Geschäft eröffnen wollen sie darin nicht, das Lokal mit den großen Schaufenstern soll wieder vermietet werden.
Ein paar Interessenten hätten sich schon bei ihnen gemeldet, erklärt Ali Remmo. „Für die Wohnungen waren es mehr als für die Gewerbefläche. Die Nachfrage ist aber da, und wir gehen davon aus, dass die noch steigen wird, wenn die Räume erstmal modernisiert sind. Das ist dann doch attraktiver.“ Ihnen sei wichtig, dass die Räume in einem Zustand seien, in dem sie auch selber gerne leben würden.