1:2 in Pewsum  Westrhauderfehn beklagt nach Pleite fünf Verletzte

| | 02.04.2023 20:39 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Tor zum 1:1: Pewsums Hauke Ulferts (rechts in Rot) kommt per Kopf an den Ball, TuRa-Keeper Hendrik Gossmann (links daneben) segelt vorbei. Fotos: Wagenaar
Das Tor zum 1:1: Pewsums Hauke Ulferts (rechts in Rot) kommt per Kopf an den Ball, TuRa-Keeper Hendrik Gossmann (links daneben) segelt vorbei. Fotos: Wagenaar
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Nur ein Spiel fand in der Fußball-Bezirksliga statt. In diesem verlor Westrhauderfehn auf dem Pewsumer Kunstrasen trotz früher Führung.

Spieldaten

Pewsum: H. Buß; Gwosdenko, Poppenga, Kosin (61. Hempelmann), Bamezon (90. +4 Risto), Ulferts, Schoneboom (86. Müller), Lübbers, Hinrichs, Weyers (90. +3 Langheim), K. Buß (90. Eyüpoglu).

TuRa: Gossmann (46. N. Marks); H. Meyer, Bohlen (73. Weber/83. J. Meyer), Lüpkes, J. Marks (41. Janssen), Jauken (45. Douwes), Degner, Dreshaj, Nazari, Jajan, Jonjic.

Tore: 0:1 Nazari (5.), 1:1 Ulferts (13.), 2:1 K. Buß (53.).

Pewsum - Das einzige Bezirksliga-Spiel des Tages begann mit einem frühen Tor traumhaft für TuRa Westrhauderfehn. Umso bitterer war für die TuRaner der weitere Spielverlauf auf dem Pewsumer Kunstrasen gegen den dortigen TuS. Am Ende verloren sie vor etwa 300 Zuschauern mit 1:2 und hatten gleich fünf verletzte Spieler zu beklagen. „Ich konnte nur noch auf Verletzungen reagieren, aber hatte mit den Wechseln keine Möglichkeit, das Spiel zu beeinflussen“, ärgerte sich TuRa-Coach Erhan Colak. Wegen der fünf Verletzten wollte er den Pewsumern aber keinen Vorwurf machen: „Die haben zwar sehr körperbetont gespielt, aber das war alles im Rahmen.“ Während Westrhauderfehn nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge in der Fußball-Bezirksliga mal wieder eine Niederlage hinnehmen musste, war es für Pewsum der dritte Sieg in Folge.

„Das ist eine tolle Reaktion auf die Unruhen zuletzt“, sagte Pewsums Trainer Bernd Buß in Anspielung auf den bekanntgewordenen Sommer-Trainerwechsel beim TuS. „Wir festigen mit dem Sieg den dritten Tabellenplatz, den wir erreichen wollen.“

Hier liefern sich Daoud Jajan und Marek Hinrichs einen Zweikampf.
Hier liefern sich Daoud Jajan und Marek Hinrichs einen Zweikampf.

Auch Joker verletzt sich

Die Gastgeber begannen stark, ließen aber das 1:0 liegen. Dieses fiel dann auf der anderen Seite: Ein scharf getretener Freistoß von Zolfaqhar Nazari fand den Weg ins Tor (5.). Danach verpassten Pewsums Joris Kosin, Keno Buß und Marek Hinrichs das 1:1 aus kurzer Entfernung. Fallen sollte der Ausgleich durch Hauke Ulferts. Keno Buß führte eine Ecke kurz aus, und Sandro Poppengas Hereingabe köpfte der groß gewachsene Mittelfeldspieler ins verwaiste Tor. TuRa-Keeper Hendrik Gossmann flog ins Leere. „Wir hatten vor der Pause genügend Chancen, um in Führung zu gehen, taten es aber nicht“, ärgerte sich Bernd Buß, der nach dem Seitenwechsel eine druckvoller agierende TuRaner Elf sah.

Da hatte Gäste-Trainer Erhan Colak bereits dreimal verletzungsbedingt auswechseln müssen. Jonte Marks (Knie), Julian Jauken (Oberschenkel) und Hendrik Gossmann (Rücken) konnten nicht mehr weiterspielen. Auch im zweiten Durchgang verfolgte TuRa das Verletzungspech. Der erst in der 73. Minute für Nico Bohlen (Riss hinter dem Ohr) eingewechselte Jasper Weber musste zehn Minuten später wegen Schmerzen am Knöchel bereits wieder runter vom Feld. Da hatte TuRa schon mit 1:2 hinten gelegen. Keno Buß hatte nach feinem Doppelpass die Führung der Gastgeber erzielt (53.). Großchancen brachten danach beide Teams nicht mehr zustande, sodass es beim Heimsieg des TuS blieb. „Das Ergebnis geht soweit in Ordnung“, merkte TuRa-Coach Colak an.

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