Restarbeiten in Rhauderfehn Kita im Container soll im November eröffnen
Es sind fünf Arbeitsplätze in der neuen Einrichtung am Bohlendamm entstanden sowie 15 weitere Kitaplätze. Das wird mittelfristig aber noch nicht reichen.
Rhauderfehn - Sie ist zwar noch nicht ganz fertig, doch schon von weitem sieht man, dass hier eine Einrichtung für Kinder entsteht. Denn auch wenn die Container, die vor einigen Wochen am Bohlendamm in Rhauderfehn aufgestellt wurden, schlicht und unauffällig sind: Der Außenbereich ist bunt und einladend. Er wurde bereits mit Spielsand und großen Klettergerüsten ausgestattet. Mitte kommenden Monats könnten dann hier die ersten Kinder herumtollen. Der 15. November ist als Eröffnungsdatum für die neue Kindertagesstätte in Rhauderfehn-Mitte angedacht.
Bis dahin gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu tun. Der Rollrasen müsse noch ausgebracht werden, erklärt Bauamtsleiter Michael Taaks. Ein Zaun fehlte Anfang der Woche ebenfalls noch. Und: Im Inneren der Container muss noch der Bodenbelag verlegt werden. Ansonsten sehe alles gut aus. „Wenn man drin ist, merkt man eigentlich gar nicht, dass es Container sind“, sagt Taaks. „Die Betriebserlaubnis müssen wir uns noch holen. Anfang November werden wir sie beantragen. Und dann hoffen wir, dass es pünktlich losgehen kann.“
Warteliste für die Plätze
Die Einrichtung umfasst dann eine Krippengruppe und eine Kindergartengruppe. Fünf Stellen – einschließlich Leitung - wurden für den Betrieb der Einrichtung neu geschaffen. Zwei für die Kindergartengruppe und drei für die Krippe. Die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden derzeit im Rathaus vorbereitet. „Wir haben da relativ viel Glück gehabt, alle Stellen besetzten zu können. Das ist derzeit nicht so einfach“, betont Taaks.
Es werden noch mehr Plätze gebraucht
Kein Problem war die Belegung der neu entstandenen Betreuungsplätze. Der Bedarf an Betreuungsplätzen im stetig wachsenden Zentrum ist groß. „Wir hatten bereits eine Warteliste.“ Gerade an Krippenplätze fehlt es in der Gemeinde. 140 solcher Plätze gibt es aktuell, wie Hauptamtsleiter Hartmut Viétor kürzlich im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte. 15 weitere entstehen jetzt in der neuen Einrichtung. So kommt die Gemeinde auf 155 Plätze. Laut Bedarfsplan des Kreises sollte die Gemeinde allerdings 161 Krippenplätze vorhalten. Und im kommenden Jahr, wenn sich die Quote erhöht, sind es noch mehr.
Die Betriebserlaubnis für die neue Einrichtung gilt für drei Jahre. Bis dahin soll aber auch ein Neubau gegenüber der Fläche mit den Containern gebaut werden. Dort soll dann der Kindergarten einziehen – mit Platz für bis zu fünf Gruppen, die in Abschnitten entstehen sollen. Krippenplätze wird es bis dahin in Backemoor geben, wo ebenfalls ein Neubau mit einem ganz neuen Krippenbereich entsteht.