Gemeinde Saterland 2023 soll es wieder einen Krammarkt in Ramsloh geben
Drei Jahre in Folge wurde die Traditionsveranstaltung abgesagt. Das wurde insbesondere in diesem Jahr kritisiert. Nun soll es im September 2023 mit neuem Konzept einen Neuanfang geben.
Ramsloh - Die Gemeinde Saterland will im kommenden Jahr den Krammarkt in Ramsloh wieder ausrichten - mit einem neuen Konzept. Das kündigte Bürgermeister Thomas Otto auf Anfrage an. Der Verwaltungsausschuss (VA) hatte sich am Mittwoch mit dem Thema befasst.
Im höchsten politischen Gremium nach dem Rat habe zwar keine Einstimmigkeit geherrscht, so Otto. Aber immerhin: Die Traditionsveranstaltung soll es weiter geben, nachdem sie zuletzt dreimal in Folge abgesagt worden ist.
Kein Empfang am Freitag
„Wir wollen es im kommenden Jahr versuchsweise anders machen“, sagte Otto. Die Veranstaltung soll samstags und sonntags stattfinden. Bisher gehörte zum Krammarkt freitags als Auftakt eine Veranstaltung mit geladenen Gästen und einem Festredner. Der Freitag entfällt. „Freitags soll es keinen Empfang geben“, kündigte Otto an.
Stattdessen werden samstags um 10 Uhr geladene Gäste der Gemeinde im Rathaus mit einem Glas Sekt begrüßt. Anschließend gehen alle geschlossen rüber ins Festzelt auf dem Marktplatz. „Wir wollen näher ran an die Bürger“, so Otto. Im Festzelt werde eine Suppe serviert. Die Politik habe ein Budget für den Krammarkt freigegeben.
Die CDU im Rat hätte gerne am Empfang am Freitag festgehalten. „Das war immer eine gute Veranstaltung, um auch Gespräche zu führen“, sagte Fraktionsvorsitzender Thomas Giehl. Nun trägt die CDU das Konzept mit. Nach 2023 werde dann noch mal Bilanz gezogen, so Giehl.
2022 gab es eine Ersatzveranstaltung
Der Krammarkt war in den vergangenen drei Jahren wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Insbesondere in diesem Jahr gab es Kritik an der Absage. Verwaltung und Politik hatten sich im April gegen eine Ausrichtung entschieden. Stattdessen ergriffen Privatpersonen die Initiative.
Unter Schirmherrschaft der Werbegemeinschaft Ramsloh gab es eine Ersatzveranstaltung. Statt Krammarkt hieß es am ersten Wochenende im September Marktparty. Die wurde auf dem Gelände von Garten Janssen in Ramsloh gefeiert. Ideengeber und Organisatoren der Party waren Karsten Fugel, Andre Stoppelmann, Martin Thoben, Ralf Kösters, Uwe Drees und Hausherrin Sandra Janssen. Die Initiatoren waren sich einig, dass es eine einmalige Sache sein sollte. Lieber wollen alle Krammarkt feiern.