3:2 im Spitzenspiel Drei Traumtore sorgen für drei TuRa-Punkte in Großefehn
Spielfreudig, zweikampfstark, effizient: Westrhauderfehns Fußballer brillierten anfangs beim SVG. Es war das Ende einer langen Serie des SV Großefehn.
Großefehn - TuRa Westrhauderfehn steht mindestens bis zum frühen Sonntagabend an der Spitze der Fußball-Bezirksliga. Die Mannschaft von Trainer Erhan Colak gewann am Sonnabend die Partie beim SV Großefehn mit 3:2 und hat nun 14 Punkte aus den bisherigen sechs Spielen geholt. Für den SV Großefehn war es überhaupt erst die erste Pflichtspiel-Heimniederlage in diesem Kalenderjahr. Vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Truppe war Colak sehr zufrieden: „Da waren wir klar überlegen, haben die meisten Zweikämpfe gewonnen und auch spielerisch überzeugt.“ Zur Pause führte TuRa bereits mit 3:0. „Die Treffer waren alles Traumtore“, so Colak.
Beim 1:0 drosch Jasper Weber den Ball nach einem langen Zuspiel vom Strafraumeck in den linken Torwinkel (10.). Auch mit der Führung im Rücken ließ Westrhauderfehn nicht nach. Eine sehenswerte Kombination über die linke Seite brachte das 2:0: Zolfaqhar Nazari bediente Arlind Jonjic, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehen ließ und per Außenristschuss abschloss (15.). „Wir waren die erste Seite komplett nicht da. Beispielsweise haben wir Zolfaqhar Nazari auf links zu viel Platz gegeben, der hat das dagegen sehr gut gemacht“, lobt Großefehns Trainer Bi Le Tran die Nummer 10 von TuRa.
Für die Gastgeber kam es sogar noch dicker vor dem Pausenpfiff. Auf Vorlage des überzeugend auftretenden Marne Stührenberg erzielte Daoud Jajan aus fast 30 Metern über den SV-Torwart hinweg das 3:0 (41.). „In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass hier nicht mehr viel passieren kann, wir aber gewarnt sein müssen, dass Großefehn mit Schwung aus der Kabine kommt“, sagt Erhan Colak. So kam es dann auch. Hauke Specht verkürzte bis zur 59. Minute auf 2:3. Erst musste der Torjäger bei einer Hereingabe nur den Fuß hinhalten, dann bugsierte er den Ball nach einer Ecke über die Linie. „Das Spiel war wieder völlig offen, dann haben wir aber wieder unsere Ordnung gefunden und nicht mehr viel zugelassen“, sagt Colak. Auf der anderen Seite verpasste es TuRa, bei Kontern für die Entscheidung zu sorgen. „Da haben wir oft die falsche Entscheidung getroffen“, sagt Colak. Dass seine Mannschaft den deutlichen Vorsprung fast noch hergeschenkt hätte, macht er an der fehlenden Erfahrung der jungen Truppe fest. „Daraus lernen wir, wir dürfen keine Prozente nachlassen.“
Tore: 0:1 Weber (10.), 0:2 Jonjic (15.), 0:3 Jajan (41.), 1:3/2:3 Specht (48./59.).
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