TuRa holt erneut 0:2 auf  Jonjic-Doppelpack und zwei Rote bei Westrhauderfehns 2:2

| | 21.08.2022 20:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
TuRa Westrhauderfehn ging durch ein Tor von Henning Corell (rechts) in Rückstand. Daoud Jajan (Zweiter von rechts) leitete die TuRa-Aufholjagd mit ein. Foto: Doden/Blomberg
TuRa Westrhauderfehn ging durch ein Tor von Henning Corell (rechts) in Rückstand. Daoud Jajan (Zweiter von rechts) leitete die TuRa-Aufholjagd mit ein. Foto: Doden/Blomberg
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Fast eine Halbzeit lang spielten die Fußballer von TuRa in Middels. Doch sie kassierten noch ein Tor – bewiesen aber erneut Moral.

Middels - In der vergangenen Woche konnten die Fußballer von TuRa Westrhauderfehn einen 0:2-Rückstand in Aurich noch in einen Sieg umwandeln. Jetzt am Sonntag lag die Elf von Erhan Colak erneut 0:2 hinten – diesmal beim TuS Middels – und kam wieder zurück. Doch diesmal musste sich TuRa mit einem Punkt begnügen. Die Partie endete dank eines Doppelpacks binnen zwei Minuten von Arlind Jonjic 2:2. „Es fühlt sich an wie eine Niederlage“, sagt Trainer Erhan Colak mit Blick auf die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft. „Nichtsdestotrotz spricht es für die Moral meiner Mannschaft, dass sie sich erneut herangekämpft hat.“

Fußballerisch war es in Middels in der ersten Halbzeit kein Leckerbissen. „Es gab kaum Torraumszenen, mehr oder weniger ein ständiges Abtasten“, sagt Erhan Colak. Sein Team lag nach 21 Minuten mit 0:1 zurück. Middels-Stürmer Henning Corell hatte nach einer Vorlage von Kevin Hollmann getroffen. „Bei uns hat die Wucht und das Durchsetzungsvermögen in der Offensive gefehlt“, so Colak.

Stürmer Arlind Jonjic belebte das TuRa-Spiel nach seiner Einwechslung. Foto: Damm
Stürmer Arlind Jonjic belebte das TuRa-Spiel nach seiner Einwechslung. Foto: Damm

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Gleich drei große Möglichkeiten konnte TuRa nicht nutzen. Statt 1:1 hieß es dann plötzlich 2:0 für Middels, weil Glen Sokoli einen Abpraller verwertete. Kurz zuvor hatte TuS-Akteur Galvany Kiasuva für ein Foul an der Außenlinie die Gelb-Rote Karte gesehen. „Es war dann ein Spiel auf ein Tor“, sagt der TuRa-Coach. In der Schlussphase zeigte sich Westrhauderfehn kombinationsfreudig und spielte zwei Tore über die linke Seite heraus. Jeweils war Arlind Jonjic der Torschütze. Auch TuRa beendete die Partie nur zu zehnt, weil Julian Jauken in der Nachspielzeit für ein Foul die Rote Karte sah.

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