Barßeler Hafen  Seeterrasse doch am ursprünglichen Standort

| | 06.07.2022 07:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Planungsbüro hatte empfohlen, die Terrasse wie auf dieser Grafik anzulegen. Die Mehrheit im Tourismus-Ausschuss des Gemeinderats wollte die Anlage weiter nördlich errichten lassen. Doch nun wird sie am ursprünglich vorgesehenen Standort gebaut. Grafik: Privat
Das Planungsbüro hatte empfohlen, die Terrasse wie auf dieser Grafik anzulegen. Die Mehrheit im Tourismus-Ausschuss des Gemeinderats wollte die Anlage weiter nördlich errichten lassen. Doch nun wird sie am ursprünglich vorgesehenen Standort gebaut. Grafik: Privat
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Der Barßeler Bootshafen wird durch eine Seeterrasse mit Pavillon aufgewertet. Wohin die Anlage kommt, darüber gab es Diskussionen. Nun fiel eine Entscheidung.

Barßel - Der Bauantrag für eine Seeterrasse mit Marina-Pavillon am Barßeler Hafen soll nun doch entsprechend der Pläne gestellt werden, die das Planungsbüro P 3 aus Oldenburg im Februar dem Tourismus-Ausschuss vorgestellt hatte.

Am Barßeler Bootshafen wird eine Seeterrasse gebaut. Archivfoto: Passmann
Am Barßeler Bootshafen wird eine Seeterrasse gebaut. Archivfoto: Passmann

Diplom-Ingenieur Carsten Zippel vom Planungsbüro hatte die Seeterrasse im nördlichen Bereich des Hafens auf Höhe der Zuwegung zum Traumspielpark positioniert . Daran hatte es im Fachausschuss erhebliche Kritik von mehreren Seiten gegeben.

Zeit für Bauantrag drängt

Doch jetzt bleibt es bei dem gewählten Standort, für den sich die Planer wegen der Flächenverfügbarkeit, den kurzen Wegen zum Spielplatz und den Toiletten sowie der Sonnenausrichtung entschieden hatten. Das beschloss der Verwaltungsausschuss, das höchste Gremium nach dem Rat, in seiner jüngsten Sitzung. Der VA tagt stets nicht-öffentlich.

Die Zeit für den Bauantrag drängt: spätestens Ende Februar 2023 muss das Projekt fertiggestellt sein. Sonst verliert die Gemeinde den Zuschuss. Für die Seeterrasse gibt es 355.000 Euro aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ des Landes Niedersachsen. Das fördert mit dem Programm Kommunen, die erheblich von Corona betroffen waren. Die Gemeinde Barßel muss nur zehn Prozent dieser Summe, also 35.500 Euro, selbst aufbringen. Als Baumaterial soll Holz gewählt werden. Die Rampe zur Seeterrasse soll mit Hinblick auf den Wegeverlauf an der linken Seite angelegt werden.

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