Barßeler Hafen Seeterrasse doch am ursprünglichen Standort
Der Barßeler Bootshafen wird durch eine Seeterrasse mit Pavillon aufgewertet. Wohin die Anlage kommt, darüber gab es Diskussionen. Nun fiel eine Entscheidung.
Barßel - Der Bauantrag für eine Seeterrasse mit Marina-Pavillon am Barßeler Hafen soll nun doch entsprechend der Pläne gestellt werden, die das Planungsbüro P 3 aus Oldenburg im Februar dem Tourismus-Ausschuss vorgestellt hatte.
Diplom-Ingenieur Carsten Zippel vom Planungsbüro hatte die Seeterrasse im nördlichen Bereich des Hafens auf Höhe der Zuwegung zum Traumspielpark positioniert . Daran hatte es im Fachausschuss erhebliche Kritik von mehreren Seiten gegeben.
Zeit für Bauantrag drängt
Doch jetzt bleibt es bei dem gewählten Standort, für den sich die Planer wegen der Flächenverfügbarkeit, den kurzen Wegen zum Spielplatz und den Toiletten sowie der Sonnenausrichtung entschieden hatten. Das beschloss der Verwaltungsausschuss, das höchste Gremium nach dem Rat, in seiner jüngsten Sitzung. Der VA tagt stets nicht-öffentlich.
Die Zeit für den Bauantrag drängt: spätestens Ende Februar 2023 muss das Projekt fertiggestellt sein. Sonst verliert die Gemeinde den Zuschuss. Für die Seeterrasse gibt es 355.000 Euro aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ des Landes Niedersachsen. Das fördert mit dem Programm Kommunen, die erheblich von Corona betroffen waren. Die Gemeinde Barßel muss nur zehn Prozent dieser Summe, also 35.500 Euro, selbst aufbringen. Als Baumaterial soll Holz gewählt werden. Die Rampe zur Seeterrasse soll mit Hinblick auf den Wegeverlauf an der linken Seite angelegt werden.
Ausschuss schiebt die Seeterrasse hin und her
Gemeinde Barßel will Seeterrasse am Hafenufer anlegen
Über den Deich zum Traumspielpark in Barßel