Werders Traditionself in Timmel  Klasnic trifft viermal gegen starken Jens Looger

| | 20.06.2022 16:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Alexander Nouri (von links) und Torsten Frings waren gefragte Stars in Timmel. Foto: Ubben
Alexander Nouri (von links) und Torsten Frings waren gefragte Stars in Timmel. Foto: Ubben
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Eine prominent bestückte Werder-Traditionself hat am Sonntag 900 Zuschauer in Timmel begeistert. Sie siegte deutlich gegen eine Ostfriesland-Auswahl.

Timmel - Torhungrig und volksnah haben sich Ivan Klasnic, Torsten Frings und Co. am Samstag in Timmel präsentiert. Mit 10:3 besiegte die Traditionself von Werder Bremen die von SuS Timmel zusammengestellte Ostfriesland-Auswahl – vor rund 900 Zuschauern. Diese sahen nicht nur ein unterhaltsames Fußballspiel. Vor allem die jüngeren unter ihnen begaben sich auch auf Autogramm- und Fotojagd. „Ein absoluter Magnet war Torsten Frings“, sagte Ludwig Meyer, Vorsitzender des SuS Timmel. Kein Wunder, schließlich absolvierte der heute 45-Jährige mehr als 400 Bundesliga-Spieler und nahm an je zwei Welt- und Europameisterschaften teil.

Spieldaten

Ostfriesland-Auswahl – Werder-Bremen-Allstars 3:10.

Ostfriesland-Auswahl: Jens Looger, Thomas Götz, Kai Walther, Timo Schneider, Reinhard Grotlüschen, Harry Janssen, Daniel Franziskus, Rainer Stützer, Helmut Buß, Helmer Helmers, Ingo Jakobs, Andreas Boekhoff, Bernd Grotlüschen, Dietmar Voss, Armin Duin, Frank Wachtendorf, Denis Cassens.

SV Werder: Felix Wiedwald, Lars Unger, Albayrak Erhan, Tim Ebersbach, Oliver Freund, Alexander Nouri, Torsten Frings, Timo Kanigowski, Frank Ordenewitz, Niklas Ordenewitz, Iman Bir Ra, Kevin Schindler, Ferenc Toth, Ivan Klasnic, Sven Meineke.

Tore: 0:1 Klasnic (13.) , 0:2 Nouri (15.), 0:3 Schindler (17.), 0:4 Erhan (24.), 0:5 Erhan (34.), 0:6 Klasnic (52.) , 1:6 Reinhard Grotlüschen (53.), 1:7 Klasnic (55.), 1:8 Klasnic (60.), 1:9 Bir Ra (62.) , 2:9 Franziskus (67.) , 2:10 Erhan (68.), 3:10 Cassens (70.).

„Die Werder-Spieler haben sich sehr bodenständig und locker verhalten. Wir durften mit dem Vorstand mit in die Kabine, haben mit ihnen ein Bierchen getrunken. Gegenüber den Kindern waren sie sehr herzlich“, schilderte Ludwig Meyer. Zeit hatten die ehemaligen Werder-Profis auch mitgebracht. „Manche sind noch zwei, drei Stunden nach dem Spiel geblieben.“ Auf der SuS-Anlage in Timmel ging es aber noch viel länger. „Bis halb fünf am Morgen“, verriet Meyer.

Fußball-Event auch 2023 geplant

Sportlich drückten die Werder-Oldies dem Spiel ihren Stempel auf. Der überragende Spieler auf dem Feld war Alexander Nouri. Der 42-jährige Ex-Trainer von Werder und dem VfB Oldenburg, der derzeit mit dem iranischen Klub Esteghlal in Verbindung gebracht wird, zog die Fäden im Bremer Mittelfeld. Er traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Der erfolgreichste Torschütze mit vier Treffern war Ivan Klasnic. Er hatte Werder 2004 mit Stürmerkollege Ailton, der in Timmel nicht dabei war, zur Deutschen Meisterschaft geschossen.

Dass es nicht mehr als zehn Werder-Tore in Timmel wurden, ist Torwart Jens Looger zu verdanken. Der 53-jährige Wiesmoorer spielte über die volle Distanz und zeigte gleich mehrere starke Paraden. Die Tore der Ostfriesen schossen Reinhard Grotlüschen (aktiv bei GW Firrel), Daniel Franziskus (nicht mehr aktiv) und Denis Cassens (Germania Wiesmoor II).

Da der veranstaltende SuS Timmel „ausschließlich und jede Menge positives Feedback“ – so Ludwig Meyer – bekommen hatte, plant der Verein für Juni kommenden Jahres erneut ein solches Event. „Es soll wieder ein Fußballspiel gegen einen prominenten Gegner geben. Ob es eine Bundesliga-Mannschaft wird, werden wir sehen“, sagte Ludwig Meyer.

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