Konzert in Friesyothe  Motettenchor bringt Händel-Oratorium

| | 30.05.2022 14:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Claudia Oltmanns, zweite Vorsitzende des Friesoyther Motettenchors, und dessen Chorleiter Heinrich kleine Siemer bei der Präsentation des Plakats vor der Pfarrkirche St. Marien in Friesoythe. Foto: privat
Claudia Oltmanns, zweite Vorsitzende des Friesoyther Motettenchors, und dessen Chorleiter Heinrich kleine Siemer bei der Präsentation des Plakats vor der Pfarrkirche St. Marien in Friesoythe. Foto: privat
Artikel teilen:

Der Motettenchor Friesoythe freut sich, dass die Corona-Zwangspause nun ein Ende hat. Am 26. Juni tritt der Chor mit einem der populärsten Händel-Werke auf..

Friesoythe - Zwei Jahre lang gab es für den Motettenchor Friesoythe nur wenige Proben und keine Konzertaufführungen. Seine Darbietung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach musste im vergangenen Jahr im letzten Moment aufgrund der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden

Am Sonntag, 26. Juni, wird diese Zwangspause vorbei sein, teilt Chorleiter Heinrich kleine Siemer mit. Dann wird der Friesoyther Motettenchor ab18 Uhr gemeinsam mit dem Europäischen Barockorchester Le Chardon das Messias-Oratorium von Georg Friedrich Händel in der englischen Originalfassung als „Messiah“ in der Pfarrkirche St. Marien in Friesoythe aufführen.

Im April mit Proben gestartet

„Zum Wiedereinstieg hätte es sicher einfachere Werke gegeben, zumal wir erst im April mit den Proben beginnen konnten“, sagt kleine Siemer, der die musikalische Leitung innehat. „Aber der Chor war von Anfang an so konzentriert und mit so viel Engagement bei der Sache, dass wir dem Konzert jetzt voller Vorfreude entgegensehen.“ Als Solisten wirken mit Fanie Antonelou (Sopran), David van Laar (Altus), Markus Brutscher (Tenor) und Dirk Schmidt (Bass).

Händels Messiah gehört zu den populärsten Werken der geistlichen christlichen Musik und ist im Grunde genommen eine meisterhaft vertonte Sammlung an Bibelstellen. Händel schrieb die Musik auf Anregung des englischen Librettisten Charles Jennes in nur 24 Tagen im Sommer 1741. Uraufführung des Werkes war am 13. April 1742 in Dublin im Rahmen eines Benefizkonzertes.

Geschichte des Christentums

Das dreiteilige Oratorium schildert die Geschichte des Christentums, beginnend mit den Prophezeiungen im Alten Testament über Geburt, Leben und Tod Jesu bis hin zu den Hoffnungen auf seine Wiederkehr. Der erste Teil behandelt die Prophezeiung im Buch Jesaja, Johannes den Täufer und – in Andeutungen –Geburt und Leben Jesu. Der zweite Teil beschreibt Leiden und Wiederauferstehung. Das krönende Hallelujah, das bekannteste Stück des Messiah und eines der bekanntesten Chorstücke überhaupt, bekräftigt abschließend das göttliche Erlösungsversprechen. Im dritten Teil geht es um die Wiederauferstehungshoffnungen der Menschheit nach dem Vorbild des Messias. Die Basis dafür bildet die Sopran-Arie „I know that my Redeemer liveth“ („Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“).

Karten für das Konzert am Sonntag, 26. Juni, gibt es bei den Buchhandlungen Schepers in Friesoythe und Terwelp in Cloppenburg zum Vorverkaufspreis von 15 Euro (Schülerinnen und Schüler: 7 Euro) erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 20 Euro (Schülerinnen und Schüler: 10 Euro). Beginn ist um 18 Uhr. Das Konzert dauert ungefähr zwei Stunden.

Ähnliche Artikel