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Barßel treibt Breitbandversorgung voran

| | 09.04.2022 07:52 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In der Gemeinde Barßel wird die Breitbandversorgung vorangetrieben. Mehrere Firmen haben jetzt für den Kernort und für Harkebrügge Aufträge zum Ausbau erhalten. Foto: Pixabay
In der Gemeinde Barßel wird die Breitbandversorgung vorangetrieben. Mehrere Firmen haben jetzt für den Kernort und für Harkebrügge Aufträge zum Ausbau erhalten. Foto: Pixabay
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In Harkebrügge sollen Haushalte, die nicht mit Breitband-Anschlüssen ausgestattet sind, mit Glasfaser erschlossen werden. Dafür müssen sich aber genügend Haushalte daran beteiligen.

Barßel/Harkebrügge - In der Gemeinde Barßel geht es mit dem Breitbandausbau voran. Wie Barßels Bürgermeister Nils Anhuth jetzt in der Ratssitzung mitteilte, hat die Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von Telekom und EWE AG, die Firma KSO aus Neuharlingersiel damit beauftragt, im Kernort Barßel die Breitbandversorgung auszuführen.

Dabei habe es sich angeboten, so der Bürgermeister, in älteren Baugebieten gleich die Kabel für die Straßenbeleuchtung mit verlegen zu lassen. Der VA, das höchste Gremium nach dem Rat, hat das in seiner Sitzung am 9. März beschlossen.

40 Prozent Quote erforderlich

Ebenfalls beschlossen hat der VA, beim Breitbandausbau in Harkebrügge mit der ebcan GmbH aus Westfalen zusammenzuarbeiten. Die epcan beabsichtigt, die nicht mit schnellen Breitband-Anschlüssen ausgestatteten Bereiche in Harkebrügge mit Glasfaserleitungen zu erschließen. Das betrifft etwa 465 Adressen. Damit das Projekt realisiert werden kann, werde bei der Nachfragebündelung eine Quote von 40 Prozent Zustimmung benötigt. Um dieses Ziel zu erreichen, kündigte Anhuth an, werde in Harkebrügge bis Juli 2022 entsprechende Vermarktung durchgeführt werden.

Außerdem beschloss der VA im März den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan für die Erweiterung des Gewerbegebiets Harkebrügge nordwestlich der Königstrßae und den Neubau der Kindertagesstätte „Kita für Alle“ an der Westmarkstraße.

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