Corona-Virus

Maskenpflicht-Ende: Geschäfte setzen auf Freiwilligkeit

| | 29.03.2022 18:11 Uhr | 2 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wer einkaufen geht, der muss ab dem 3. April keine Corona-Schutzmaske mehr aufsetzen. Die hiesigen Geschäfte setzen auf die Freiwilligkeit ihrer Kunden. Symbolfoto: joergneufeld/stock.adobe.com
Wer einkaufen geht, der muss ab dem 3. April keine Corona-Schutzmaske mehr aufsetzen. Die hiesigen Geschäfte setzen auf die Freiwilligkeit ihrer Kunden. Symbolfoto: joergneufeld/stock.adobe.com
Artikel teilen:

Fast zwei Jahre lang musste in Supermärkten und anderen Geschäften eine Maske getragen werden. Doch damit ist ab Sonntag Schluss. Auch hiesige Läden setzen dann auf die Eigenverantwortung der Kunden.

Oberledingerland - Ab dem kommenden Sonntag fällt in Niedersachsen ein Großteil der geltenden Corona-Maßnahmen weg. So muss der Mund-Nasen-Schutz beispielsweise nur noch in Zügen, Bussen, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen getragen werden. Die Maskenpflicht gilt ab dem 3. April jedoch nicht mehr in Supermärkten und anderen Geschäften im Einzelhandel. Wie eine Umfrage ergab, setzen heimische Unternehmen auf die Eigenverantwortung der Kunden.

Franziska Schmidt, Betreiberin der Edeka-Läden in Harkebrügge, Ostrhauderfehn und Westrhauderfehn, sagt: „Wir setzen auf die Freiwilligkeit und werden nicht von unserem Hausrecht Gebrauch machen und eine Maskenpflicht vorschreiben.“ Der Edeka-Mutterkonzern gebe hierzu auch keine Anordnung heraus. Eine Unternehmenssprecherin betont: „Die selbstständigen Kaufleute entscheiden eigenverantwortlich, immer in Einklang mit den jeweiligen regionalen Verordnungen und gesetzlichen Vorgaben, über wichtige Maßnahmen in ihren Märkten.“

Bünting befindet sich noch in der Abstimmung

Auch anderen Lebensmittel-Unternehmen wie Lidl und Aldi wollen sich nach den aktuellen Regeln des Landes richten. So schreibt beispielsweise Aldi-Sprecher Dr. Axel vom Schemm: „Dort, wo die Verordnungen auch weiterhin eine Maskenpflicht als Schutzmaßnahme vorsehen, setzen wir diese auch auf jeden Fall um. Wo dies nicht der Fall ist, behalten wir uns eine Empfehlung an Mitarbeiter und Kunden vor, weiterhin freiwillig eine Maske zu tragen.“

Der Bünting-Konzern, der unter anderem die Combi- und Markant-Märkte betreibt, ist sich noch nicht ganz sicher, wie es ab dem 3. April weitergeht: „Wir befinden uns hier gerade in der Abstimmung der Vorgehensweise“, betont Sprecherin Martina Monsees.

Keine Pflicht bei Kruse und Schmidt

Eine Entscheidung getroffen hat dagegen bereits das Einzelhandels-Geschäft Kruse Moden in Rhaudermoor. Gründer Thomas Kruse betont: „Die Kunden können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen wollen oder nicht. Wie werden es ihnen nicht vorschreiben.“ Die Mitarbeiter des Modehauses würden aber einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen, falls das der Kunde wünsche.

Ebenfalls auf die Eigenverantwortung setzt Wolfgang Schmidt, Inhaber des gleichnamigen Modehauses in Idafehn. „Das wird alles auf freiwilliger Basis passieren. Ich gehe aber davon aus, dass der Großteil unserer Kunden zum Schutz weiterhin eine Maske tragen wird“, so Schmidt.

Ähnliche Artikel