Soziales
Corona-Pandemie stoppt viele Projekte des Seniorenbeirats
Der Seniorenbeirat Ostrhauderfehn wollte nach seiner Gründung im Herbst 2019 voll durchstarten. Doch dann kam bald Corona - und machte viele Vorhaben unmöglich. Doch es gab auch Lichtblicke.
Ostrhauderfehn - Nach seiner Gründung im Herbst 2019 hatte sich der Ostrhauderfehner Seniorenbeirat viel vorgenommen. Doch ein Großteil der geplanten Vorhaben konnte aufgrund des Corona-Virus bislang nicht umgesetzt werden. Das berichtete der stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, Heinz-Hermann Prahm, während der jüngsten Sitzung des zuständigen Fachausschusses der Gemeinde.
„Die Pandemie hat bei uns die ganze Arbeit behindert“, beklagte Prahm. So konnten Projekte wie die Gründung einer offenen Fahrradgruppe, das Angebot eines Rollator-Führerscheins, Tanzveranstaltungen oder Spielenachmittage bislang nicht realisiert werden. Auch das Mittagessen für Senioren fiel leider flach. „Dabei hatten wir uns schon mit einem Caterer unterhalten“, berichtete Prahm.
Keine monatliche Sprechstunde mehr
Die Pandemie und deren Auswirkungen hätten möglicherweise auch dazu geführt, dass die einmal im Monat angebotene Sprechstunde im Fehnhaus kaum angenommen wurde. „Das haben wir aufgegeben. Falls doch noch Bedarf besteht, können sich Interessierte telefonisch anmelden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende. Aber es gab auch Lichtblicke: So wurde beispielsweise die Hilfe bei Impfanmeldungen im Frühjahr vergangenen Jahres sehr gut angenommen, berichtet Prahm. Auch das Pedelec-Fahrtraining auf der Teststrecke bei Wilken Poelker hatte eine große Resonanz.
Wer Kontakt zum Seniorenbeirat aufnehmen will, der kann dies unter der Telefonnummer 04952/994460 tun.