Jugendarbeit
Jugendcafé „Waggon“ hat sich zum Erfolgsprojekt entwickelt
Das Jugendcafé „Waggon“ in Ostrhauderfehn konnte wegen der Corona-Pandemie nur wenige Aktionen anbieten. Doch mittlerweile hat sich die Situation etwas verbessert.
Ostrhauderfehn - Für viele Jugendliche ist das Jugendcafé „Waggon“ an der Hauptstraße in Ostrhauderfehn ein beliebter Anlaufpunkt. Die Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft von evangelisch-lutherischer Kirche und Gemeinde wird gut genutzt. Das berichtete kürzlich Jugendsozialarbeiter Steven Jongmans im zuständigen Fachausschuss,
„Wir musste in der Corona-Zeit unsere Angebote natürlich deutlich zurückfahren, doch können mittlerweile wieder mehr anbieten“, erklärt Jongmans. Der „Waggon“ ist von Montag bis Donnerstag von 15.30 bis 20.30 Uhr geöffnet; am Freitag je nach Veranstaltung. Einmal im Monat werden zum Beispiel Töpfer-Kurse, Mädchen- und Jungenabende oder Sportmöglichkeiten angeboten. Regelmäßig genutzt werden können Hilfe bei Hausaufgaben und Bewerbungen, Kicker, Billard, Darts, Basketball und mehr. „Wir wollen auch das Außengelände am ,Waggon‘ noch schöner gestalten“, berichtet Jongmans.
Ins Café würden regelmäßig 25 bis 40 Gäste im Alter von zwölf bis 25 Jahren kommen. „Unsere größte Herausforderung ist die Beziehungsarbeit. Wir wollen auch gezielt Jugendliche auffangen, die es nicht so leicht im Leben oder Probleme bei der Jobsuche haben“, berichtet Jongmans, der in seiner Arbeit von Jugenddiakon Manfred Dieken und Präventionskraft Petra Wahrheit unterstützt wird.