Krieg in der Ukraine

Freude in Sroda Slaska über Spenden aus dem Saterland

| | 11.03.2022 16:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Saterländer-Spendentransport ist Freitagmorgen in Sroda Slaska angekommen. Foto: Giehl
Der Saterländer-Spendentransport ist Freitagmorgen in Sroda Slaska angekommen. Foto: Giehl
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Der Spendentransport aus dem Saterland für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die in Polen Schutz suchen, ist in Sroda Slaska angekommen. Sechs Männer haben den Transport mit Lastwagen übernommen.

Sroda Slaska/Saterland - Der Spendentransport aus dem Saterland für Flüchtende aus der Ukraine ist am Freitagmorgen in der polnische Partnerstadt Sroda Slaska angekommen. „Bürgermeister Adam Rucinski sowie die Mitarbeiter haben sich sehr über die Spenden gefreut und möchten sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern des Saterlandes bedanken“, berichtete Thomas Giehl am Freitagmittag.

Unterwegs haben die Saterländer viele weitere Hilfstransporte gesehen, so wie diesen aus Spanien. Foto: Giehl
Unterwegs haben die Saterländer viele weitere Hilfstransporte gesehen, so wie diesen aus Spanien. Foto: Giehl

Der Ramsloher ist einer von sechs Männern, die am Donnerstagabend aus dem Saterland Richtung Polen gefahren sind. Neben Giehl haben Kevin Vos, Johannes Bischoff, Carsten Ambacher sowie Bürgermeister Thomas Otto und dessen Vater Georg Otto den Transport übernommenZwei Lastwagen, ein 22 Tonner und ein 7,5 Tonner, ein Mannschaftstransportwagen mit Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Scharrel waren mit 25 Tonnen Hilfsgütern beladen. In Sroda Slaska wurden sie am Freitag abgeladen. Die Lastwagen hat Kevin Vos zur Verfügung gestellt.

Viele Hilfskonvois unterwegs nach Polen

Die polnische Partnerstadt des Saterlandes liegt rund 780 Straßenkilometer entfernt in Niederschlesien. „Während der Fahrt haben wir sehr viele Hilfskonvois aus verschiedenen Ländern gesehen, ob aus Spanien, Deutschland und Österreich.

Auch Feuerwehren mit ihren Fahrzeugen waren unterwegs nach Polen“, schrieb Giehl. Die Redaktion hatte den Ratsherrn und Gemeindepressewart der Feuerwehr Saterland gebeten, Fotos und kurze Eindrücke zu mailen. An diesem Samstag steht für die Gruppe aus dem Saterland die Rückfahrt an.

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