Unwetter

Sturmtief brachte im Oberledingerland einige Bäume zu Fall

| | 30.01.2022 11:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf der B70 bei Steenfelde wurden Autofahrer selber aktiv und zogen einen umgestürzten Baum von der Straße. Foto: Lohmann
Auf der B70 bei Steenfelde wurden Autofahrer selber aktiv und zogen einen umgestürzten Baum von der Straße. Foto: Lohmann
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Die Feuerwehren im Oberledingerland hatten ab Sonntagabend eine Reihe von Einsätzen. Aber: „Wir sind noch gute weggekommen“, sind sich die Ortsrbrandmeister einig. Ernster wurde es nur am Rajen.

Oberledingerland - Am frühen Sonnabendabend ging es richtig los. Nachdem die Feuerwehr in Flachsmeer zuerst einen Schuppenbrand gelöscht hatte, wurden die Kameraden aus Westoverledingen nach und nach zu weiteren Einsätzen gerufen. Sturmtief Nadia fegte durch die Region und brachte einige Bäume zu Fall. Insgesamt hatten die Einsatzkräfte aber noch Glück: „Es gab vier, fünf Einsätze. Aber alles nur Kleinigkeiten: ein Baum auf der Fahrbahn, einer auf dem Radweg...“ erklärt Joachim Lassahn, Westoverledingens stellvertretender Gemeindebrandmeister. „Das war alles nicht so schlimm.“

Auch in Ostrhauderfehn hielten sich die Einsätze in Grenzen. „Wir sind gut weggekommen“, so Gemeindebrandmeister Uwe Wagner. Nachdem bereits am Freitag ein Potshausen in Baum umgekippt war, folgten am Sonnabend zwei weitere: am Leda-Jümme-Weg in Langholt und Am Flinthörn in Holterfehn.

Die Feuerwehr Langholt beseitigte am Leda-Jümme-Weg einen Baum, der auf die Straße gekippt war. Foto: Feuerwehr Langholt
Die Feuerwehr Langholt beseitigte am Leda-Jümme-Weg einen Baum, der auf die Straße gekippt war. Foto: Feuerwehr Langholt

Baum drohte auf Haus zu stürzen

Erleichtert zeigt sich Rhauderfehns Gemeindebrandmeister Oskar Gerdes: „Es ist Gott sei Dank nicht viel passiert. Wir sind hier glimpflich davon gekommen“, sagt er. Allerdings: Am Sonnabendnachmittag drohte ein Baum auf ein Haus am Rajen zu stürzten. „Die Westrhauderfehner Wehr war vor Ort und hat die Burlager nachgefordert, weil die eine neue Seilwinde haben“, so Gerdes. Zusammen mit dem Technischen Hilfswerk habe man die Situation unter Kontrolle gebracht. Es habe Sachschaden gegeben, aber kein Mensch sei zu Schaden gekommen. Später musste die Wehr aus Klostermoor an der Reinekestraße abgeknickte Äste von der Straße räumen. Der dritte Einsatz, der in der Nacht erfolgte, hatte nichts mit dem Sturm zu tun: An der 3. Südwieke war eine kleine Buschfläche in Brand geraten.

Es sei möglich, dass in den Orten die Kameraden noch zusätzlich Zweige von der Straße gefegt haben. „Das sind Hilfeleistungen, die immer wieder vorkommen. Richtige Einsätze hat es nur diese drei gegeben“, so Gerdes.

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