Förderung
Barßeler Hafen soll Seeterrasse und Solar-Kiosk erhalten
Das Hafengelände in Barßel wird verschönert. Das dafür benötigte Geld kommt aus einem Sofortprogramm des Landes. Die Nachbarkommune Saterland hat sich dagegen nicht um die Landeszuschüsse beworben.
Barßel/Saterland - Die Gemeinde Barßel will das Gelände rund um den Hafen deutlich aufwerten. Dafür sollen Zuschüsse aus dem niedersächsischen Corona-Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ verwendet werden. Das Land will damit Ortszentren neues Leben einhauchen. Insgesamt stehen der Gemeinde Barßel 345.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die Kommune muss zusätzlich Geld in Höhe von zehn Prozent dieser Summe bereitstellen.
Rathaus-Sprecherin Janina Wlodarczyk erklärt: „Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, am Hafen – konkret am Uferbereich südlich vom Traumspielpark – eine Seeterrasse mit einem Kiosk zu errichten.“ Ein Planungsbüro hat hierzu einen Entwurf ausgearbeitet, der in der Sitzung des Tourismus-Ausschusses am kommenden Mittwoch, 2. Februar, ab 18 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Ansgar diskutiert werden soll.
Laut dem Entwurf soll die Seeterrasse „einen neuen Treffpunkt schaffen und Erwachsenen, die mit Kindern den Spielplatz besuchen, Gelegenheit zum Verweilen bieten“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Die Terrasse soll aus einer Trägerkonstruktion bestehen, die durchgehend mit Holz beplankt sein wird. Auch eine Sitzreling, wetterfeste Stühle und Abstellmöglichkeiten sollen dort vorhanden sein.
Kiosk wird mit Solarmodulen ausgestattet
Direkt daneben soll ein Kiosk mit einem kleinen gastronomischen Angebot eröffnen. Das Kiosk wird mit Solarmodulen ausgestattet. Zudem soll auch die Promenade erweitert und eine bessere Verbindung ins Barßeler Zentrum geschaffen werden, heißt es in dem Entwurf. Um das Vorhaben realisieren zu können, muss der Antrag für die erste Einzelmaßnahme bis spätestens Ende März 2022 bei der N-Bank gestellt werden. Alle Projekte müssen im März 2023 abgeschlossen sein.
Die Nachbarkommune Saterland wird unterdessen nicht von den Zuschüssen profitieren. Wie Bürgermeister Thomas Otto erklärt, habe sich die Gemeinde nicht um eine Förderung aus dieser Maßnahme beworben. „Die für das Saterland aktuell anstehenden und im Haushalt für 2022 abgebildeten Investitionsvorhaben sind zwar teilweise auch durch verschiedene Förderprogramme gegenfinanziert – nicht aber aus der Richtline für das Programm ,Perspektive Innenstadt‘“, so der Verwaltungschef.