Pandemie
Sitzungen in Barßel und Saterland weiter in Präsenz
Der Landkreis Cloppenburg stellt die Arbeit der politischen Gremien auf Videokonferenzen um. Der Landrat empfiehlt auch allen anderen Organisationen, auf Präsenzsitzungen zu verzichten.
Barßel/Saterland/Cloppenburg - Der Landkreis Cloppenburg reagiert auf die stark steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen. Die Arbeit der politischen Gremien des Landkreises werde erneut auf digitale Videokonferenzen umgestellt. Das teilte Landkreis-Pressesprecher Frank Beumker mit und fügt hinzu: „Der Landkreis empfiehlt aktuell auch anderen Organisationen, möglichst auf Präsenzsitzungen zu verzichten.“
In der Gemeinde Barßel stehenden in den kommenden Wochen mehrere Sitzungen der politischen Gremien an – und die werden in Anwesenheit der Mitglieder durchgeführt, auch mit Publikum. „Die für die kommenden Wochen geplanten Sitzungen der Ratsgremien in der Gemeinde Barßel werden in Präsenz durchgeführt“, teilte Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos) mit.
Saterland setzt auf 3G-Regel
Im Saterland steht am 2. Februar die erste Sitzung des Gemeinderates an. „Wir wollen bei den Sitzungen in Präsenz bleiben“, teilte Bürgermeister Thomas Otto mit. „Wie bereits in den vergangenen Monaten werden wir die Anzahl an Besuchern für unsere öffentliche Sitzung auf 15 Personen begrenzen und den Zutritt nur unter Einhaltung der Bedingung Einhalten der 3G-Regel gestatten.“
Beim Landkreis hingegen haben sich Verantwortliche in einer Telefonkonferenz, zu der Landrat Johann Wimberg die Vorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen eingeladen hatte, einvernehmlich über dieses Verfahren abgestimmt. Das erklärte Wimberg in einer Mitteilung der Pressestelle des Landkreises mit.
Die Begründung: Angesichts der deutlich ansteigenden Infektionszahlen wolle man vorsorglich die Kontakte minimieren, auch wenn rechtlich die Arbeit der politischen Gremien in Präsenzsitzungen zulässig sei, so Wimberg. Alle öffentlichen Sitzungen der Fachausschüsse werden in den nächsten Wochen bis zum 1. März ausschließlich in digitaler Form stattfinden, so der Landrat.
Mitte Februar wolle sich der Landrat auf Grundlage der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen erneut mit den Fraktionsvorsitzenden über das weitere Vorgehen im Umgang mit den Sitzungen der politischen Gremien abstimmen.