Brauchtum

Hubertusjagd in Barßel

| | 03.11.2021 16:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit dem Sammeln der Jäger beim Gasthaus Block in Harkebrügge begann am Dienstag die Hubertusjagd in Barßel. Hegeringleiter Rudi Schulte (vorne, links) wünschte eine vergnügten Jagdtag. Foto: Passmann
Mit dem Sammeln der Jäger beim Gasthaus Block in Harkebrügge begann am Dienstag die Hubertusjagd in Barßel. Hegeringleiter Rudi Schulte (vorne, links) wünschte eine vergnügten Jagdtag. Foto: Passmann
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In Harkebrügge beim Gasthof Block versammelten sich am Hubertustag rund 80 Mitglieder des Barßeler Hegerings. Nach dem geblasenen Jagdsignal ging es in die Reviere.

Harkebrügge - Allerhasen: So bezeichnet der Volksmund scherzhaft den Hubertustag am 3. November eines jeden Jahres. Der heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger und das Gedenken an ihn ein festlicher Tag mit Hubertusjagden und Hubertusmessen, zu denen sich die Waidmänner auch in den Kirchen versammeln und stets auch – allen Kritikern zum Trotz und getreu dem historischen Vorbild – ihre hohe ethische Verantwortung für die Natur betonen. Dieser Verantwortung sind sich auch die Mitglieder des Hegerings Barßel bewusst.

Es gehört zur Tradition, dass Barßels Jäger am Namenstag des Schutzpatrons dem Waidwerk in Flur und Feld mit der Flinte nachgehen. Mit von der Partie sind dabei natürlich auch die Jagdhunde, ohne die eine Niederwildjagd kaum denkbar wäre. Am Hubertustag am gestrigen Mittwoch streiften die Jäger des Hegerings Barßel bei bestem Jagdwetter durch die Reviere in der Gemeinde. Der Namenstag des Schutzpatrons begann in der Gemeinde Barßel mit dem Sammeln der Jäger beim Gasthaus Block in Harkebrügge. Dort hieß Hegeringleiter Rudi Schulte die Jägerinnen und Jäger herzlich willkommen und wünschte allen einen vergnügten Jagdtag - allerdings nicht ohne vorher die Waidmänner auf die Sicherheitsvorschriften hinzuweisen. Insbesondere die sichere Handhabe der Waffe bei der Jagdausübung im Revier war Thema.

Nach dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ durch die Bläsergruppe ging es die Reviere. Rund 80 Jäger waren daran beteiligt. Derzeit ist Hochsaison für die Niederwildjagd – Fasane, Hasen, Füchse, Enten und Schnepfen wurden zur Strecke gebracht. Wie es sich für eine ordentliche Hubertusjagd gehört, gab es nach der Jagd ein Schüsseltreiben. Die Jäger aßen gemeinsam Kohl und Pinkel und beim anschließenden gemütlichen Teil kam allerlei Jägerlatein auf den Tisch.

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