Politik

Ostrhauderfehn: Viele geplante Projekte auf 2022 verschoben

| | 16.10.2021 07:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mehrere größere geplante Projekte in Ostrhauderfehn, wie unter anderem der Umbau der Hauptstraße (Foto), wurden in das kommende Jahr verschoben. Archivfoto: Zein
Mehrere größere geplante Projekte in Ostrhauderfehn, wie unter anderem der Umbau der Hauptstraße (Foto), wurden in das kommende Jahr verschoben. Archivfoto: Zein
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Die Haushaltslage für das Jahr 2021 in der Gemeinde Ostrhauderfehn hat sich gegenüber ersten Planungen deutlich entspannt. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.

Ostrhauderfehn - Weil die Gemeinde Ostrhauderfehn viele für dieses Jahr vorgesehene Projekte auf 2022 verschiebt und sie zudem mehr Gewerbesteuern als geplant eingenommen hat, hat sich die Haushalts-Situation für dieses Jahr deutlich entspannt. Das teilte Kämmerin Lydia de Boer am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderates mit.

„Wir konnten unser Defizit in Nachtrags-Haushalt für 2021 glücklicherweise deutlich verringern“, betonte de Boer. Im Ergebnishaushalt hat sich das Minus von 1,18 Millionen Euro auf nur noch 150.300 Euro reduziert. Dort werden erwartete Erträge und Aufwendungen für das laufende Haushaltsjahr eingeplant. Der Finanzhaushalt konnte jetzt sogar ausgeglichen werden. Bislang war dort noch ein Fehlbetrag von 881.100 Euro vorgesehen. Der Finanzhaushalt bildet alle Zahlungsströme ab. Neben Aufwendungen und Erträgen des Ergebnishaushaltes fließen hier auch die Ein- und Auszahlungen aus der Umsetzung des Investitionsprogramms mit ein.

Deutlich mehr Gewerbesteuer-Einnahmen

Neben der Erhöhung der Gewerbesteuer-Einnahmen um 680.000 Euro fielen mehrere geplante Maßnahmen aus dem Haushaltsjahr 2021 heraus. „Diese sind nun für das kommende Jahr eingeplant“, berichtet Kämmerin und Bürgermeister-Vertreterin de Boer. Dazu zählen vor allem die Sanierung der Turnhalle an der Grundschule an der Middendorfstraße, die Errichtung einer Tartanbahn an der Grundschule Holtermoor, der Bau der Kindertagesstätte in Holterfehn, der Umbau der Hauptstraße und der Austausch der Straßenbeleuchtung.

Lars Krummen (UWG), Sprecher der Mehrheitsgruppe aus CDU und UWG, betonte deshalb auch: „Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Für 2022 haben wir noch einige größere Brocken vor der Brust.“ Dennoch sei er zufrieden, dass das Haushalts-Defizit für 2021 so deutlich verringert werden konnte. Seine Gruppe sowie alle anderen anwesenden Ratsmitglieder stimmten dem Nachtrags-Haushalt somit einstimmig zu.

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