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Verbund Oldenburger Münsterland bezieht neues Domizil
Einige Kilometer Richtung Norden innerhalb der Stadt Vechta bezieht jetzt der Verbund Oldenburger Münsterland sein neues Domizil. Er kommt in einem repräsentativen Niedrigenergie-Bürogebäude unter.
Noch sind nicht alle Prospekte und Broschüren aus den Kartons gepackt, aber die Computer sind bereits angeschlossen und die Schreibtische an den richtigen Plätzen aufgebaut: Der Verbund Oldenburger Münsterland hat sein neues Domizil in Besitz genommen.
Vom bisherigen Standort in Calveslage ging es für das sechsköpfige Team einige Kilometer nordwärts an den Ortseingang von Langförden ins Neubaugebiet Diekmanns Esch. Beides sind Ortsteile der Kreisstadt Vechta. In dem repräsentativen Büro- und Praxisgebäude des Areals „Diekmanns Esch“ wurde eine rund 400 Quadratmeter umfassende Fläche bezogen. Das neue Zuhause stößt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einhellige Begeisterung.
Aufgaben und Ansprüche gewachsen
Und es erfüllt seinen Zweck. Schließlich seien die Aufgaben und die Ansprüche an die Tätigkeit des Verbunds in den vergangenen Jahren „stetig gewachsen“, weiß dessen Geschäftsführer Jan Kreienborg zu berichten. „In den bisher genutzten Räumlichkeiten war alles etwas beengter, so dass wir zuletzt häufiger improvisieren mussten. Nun fühlen wir uns den Herausforderungen gewachsen und können uns mit noch größerer Intensität den verschiedenen Handlungsfeldern widmen.“
Dass der Verbund auch nach außen hin sichtbar die Weichen auf Zukunft stellt, ist für den Vorstand um den scheidenden Präsidenten, den Vechtaer Landrat Herbert Winkel, und seinen Stellvertreter, den Cloppenburger Landrat Johann Wimberg, von großer Bedeutung. „Wir haben jetzt die Bedingungen dafür geschaffen, auch in den nächsten Jahren in einem guten Umfeld inspiriert und zielorientiert arbeiten zu können“, sagte Winkel. „Und die Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssen, werden bekanntlich keineswegs weniger, im Gegenteil“, fügte Wimberg hinzu.
Vertrag mit Geschäftsführer verlängert
Stellt der Umzug der Geschäftsstelle durchaus einen Einschnitt dar, setzt die Verbundsführung bei der Geschäftsführung auf Kontinuität. Soeben wurde der noch ein Jahr gültige Vertrag mit dem Geschäftsführer durch Vorstandsbeschluss um sechs Jahre verlängert.
„Wir sind mit der Arbeit von Jan Kreienborg und seinen Mitarbeitenden sehr zufrieden“, erklärt Präsident Herbert Winkel. Er habe viel für den Verbund erreicht, sei „ein Glücksfall für die Region“ und werde auch in Zukunft wichtige Akzente für ihre weitere Entwicklung setzen. „Davon sind wir überzeugt.“ Deshalb habe der Vorstand die frühzeitige Vertragsverlängerung sehr positiv beurteilt.
Kreienborg zeigt sich hoch erfreut über die Entscheidung und verspricht, seine Arbeit mit gleicher Energie wie bisher fortzusetzen. „Wir haben hier eine tolle Region mit großartigen Menschen, einer kraftvollen Wirtschaft und einer wunderbaren Natur. Dafür lohnt sich der Einsatz.“
Das Projekt
Entwickelt wurde das Büro- und Praxisgebäude, in dem jetzt der Verbund Oldenburger Münsterland seinen neuen Sitz hat, von der Siemer Projektentwicklung GmbH & Co. KG aus Vechta. Im Rahmen eines Investorenwettbewerbs hatte das Unternehmen den Zuschlag für Erwerb und Bebauung des insgesamt etwa 5900 Quadratmeter großen Grundstücks „Diekmanns Esch“ am Ortseingang von Langförden erhalten. Dort sind inzwischen auch vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohnungen entstanden, teilt Siemer Immobilien mit. Auf der etwa 2600 Quadratmeter großen Fläche davor entstand nqach knapp einjähriger Bauzeit das zweigeschossie Geschäftshaus mit einer Nutzfläche für Büros und Praxen von etwa 765 Quadratmeter. Der Projektentwickler investierte nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen Euro in das Gebäude. Für die Architektenleistungen beauftragte er das Architekturbüro Haves + Hogt aus Lohne. Mit dem Bau wurden regionale Unternehmen beauftragt. Für die Beheizung werde auf fossile Brennstoffe komplett verzichtet, so der Projektentwickler, und durch den Einsatz einer Luftwärmepumpe auf Umweltwärme gesetzt. Damit werde das Gebäude emissionsfrei beheizt. Die hauseigene Fotovoltaikanlage produziert umweltfreundlichen Strom und entlaste so die Betriebskosten der Mieter. Ankermieter ist der Verbund Oldenburger Münsterland, der eine etwa 400 Quadratmeter große Bürofläche in dem Gebäude langfristig angemietet hat.