Museumspädagogik

Gemeinde Barßel gibt Geld für Schleusenmodell

| | 23.09.2021 16:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Modell der Kanalschleuse soll auf dem Außengelände des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn etabliert werden. Archivfoto: Fertig
Das Modell der Kanalschleuse soll auf dem Außengelände des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn etabliert werden. Archivfoto: Fertig
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Die Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ lässt ein Modell einer Kanalschleuse bauen. Damit soll vor allem Kindern nahegebracht werden, wie so eine Schleuse überhaupt funktioniert.

Elisabethfehn - Der Verein Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ möchte für das Außengelände des Moor- und Fehnmuseum ein bedienbares Modell einer Kanalschleuse erstellen lassen, um künftigen Generationen die Funktionsweise einer Schleuse nahezubringen. Museumsleiterin Antje Hoffmann steht dem Vorhaben positiv gegenüber, Pläne wurden bereits mit der Firma Oltmanns in Barßel konkretisiert. Das Modell soll eine Länge von drei Metern haben und von Kindern spielerisch bedient werden können.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 15.000 Euro. Die Hälfte davon will die Initiative über das Leader-Programm beantragen. Selbst trägt sie einen Eigenanteil von 4.500 Euro. Bei der Gemeinde hat sie ebenfalls Förderung beantragt.

20 Prozent der Kosten als Zuschuss

Die zu gewähren, befürwortete jetzt der Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus des Barßeler Rates einstimmig. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, den Zuschuss analog zur Sportförderrichtlinie der Gemeinde ebenfalls in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten zu gewähren. Dem stimmt der Ausschuss zu. Die 3000 Euro sollen als Ausgabe in den Haushalt 2022 eingestellt werden.

Ausschussmitglied Gunda Schröder (SPD), nahm an der Abstimmung nicht teil, weil sie dem Vereinsvorstand von „Rettet den Elisabethfehnkanal“ angehört. Sie zeigte sich aber sehr erfreut, dass das Schleusenmodell fraktionsübergreifend auf Zustimmung stieß. Hans Eveslage (CDU) nannte das Schleusenmodell „eine gute Idee“. Eveslage ist Vorsitzender der Stiftung Moor- und Fehnmuseum. Er sagte, man hätte das Modell gerne mobil, um es an wechselnden Standorten zeigen zu können.

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