Fußball

Firrels Torwart-Trainer wird erst ganz spät bezwungen

| | 19.09.2021 20:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der 43-jährige Ralf Potthoff erhielt im Tor den Vorzug vor dem 21-jährigen Nikolai Schöneich. Foto: Archiv
Der 43-jährige Ralf Potthoff erhielt im Tor den Vorzug vor dem 21-jährigen Nikolai Schöneich. Foto: Archiv
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Mit seinem Torwart-Trainer Ralf Potthoff im Kasten verlor GW Firrel 0:2 in der Fußball-Landesliga gegen Wilhelmshaven. Der Schiedsrichter sorgte vor dem Anpfiff und in der Schlussphase für Aufregung.

Firrel - Firrel bleibt weiterhin punktlos in der Fußball-Landesliga, schnupperte aber lange an einem Remis gegen Frisia Wilhelmshaven. Erst in der 87. Minute musste Firrels Torwart-Trainer Ralf Potthoff – der 43-Jährige erhielt den Vorzug vor Nikolai Schöneich – hinter sich greifen. Wilhelmshavens Reno Janssen traf per Traumtor in den Winkel, ehe Tarek El-Ali in der Nachspielzeit den 2:0-Endstand erzielte. Firrels Trainer Bernd Grotlüschen machte seiner Mannschaft nach Abpfiff keinen Vorwurf. „Es ist extrem bitter, so spät doch noch den ersten Punkt zu verlieren – vor allem auch für die Moral.“

Vor dem Anpfiff in Firrel stand bereits Schiedsrichter Fynn Osseforth (SV Wietmarschen) im Blickpunkt. Der 25-Jährige, der unter den Augen eines Schiri-Beobachters alles sehr genau nahm, bemängelte unter anderem die Farbe der Stutzen der Gäste. Während sich die Frisia-Kicker umzogen, mussten die Firrel-Verantwortlichen noch die Tribüne mit Flatterband absperren und die Linien nachziehen. So wurde die Partie mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen. In der Schlussphase werte Osseforth einen Kommentar von Frisias Co-Trainer Benjamin Blasczyk als Beleidigung und zückte die Rote Karte.

Zwei Verletzte bei Firrel

Frisia war von Beginn an spielbestimmend und hatte mehrere Chancen. Unter anderem hielt der Routinier Potthoff einen Kopfball von Janssen stark (40.). Zu diesem Zeitpunkt stand Firrels Manuel Suda längst nicht mehr auf dem Rasen. In der dritten Minute fasste er sich an die Leiste. Mitte der zweiten Hälfte musste Firrel mit Andre Lücht wegen einer Rückenprellung erneut verletzungsbedingt wechseln.

Lasse Härtel wäre in der Schlussphase mit einem Direktschuss fast die Firreler Führung geglückt. Der Ball ging rüber – stattdessen fielen noch zwei Treffer auf der anderen Seite.

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