Weihnachten

Krippenspiel to go in Elisabethfehn

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 23.12.2020 18:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Auf dem Freigelände des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn und dem der benachbarten evangelischen Christuskirche können Besucher am Nachmittag des Heiligabend die Weihnachtsgeschichte erleben. Sie wird von Konfirmanden dargestellt.

Elisabethfehn - An Heiligabend - 24. Dezember von 14 bis 17 Uhr - ist rund um das Moor- und Fehnmuseum sowie der Christuskirche in Elisabethfehn die Weihnachtsgeschichte unter freiem Himmel zu erleben. Die Besucher begegnen Maria und Josef, Hirten und Engel, gespielt von Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde.

Das Besondere daran: Sogar ein echter Esel mit Namen Ingo spielt mit. Kleine, aber auch große Besucher, sind eingeladen, die Weihnachtsgeschichte bei einem Spaziergang zu erleben.

Idee kam im Spätsommer auf

Die Idee zu diesem Krippensiel hatten das Pastorenehepaar Thomas und Wiebke Perzul sowie die Leiterin des Moor- und Fehnmusuems Elisabethtfehn Antje Hoffmann schon im Spätsommer. „Krippenspiel to go“ heißt die Open-Air-Veranstaltung. An verschiedenen Stellen wird das Krippenspiel an Heiligabend aufgeführt“, sagt Pastor Perzul. „Sozusagen kommt die Kirche zu den Menschen“.

In kleinen Gruppen können die Hirten, die drei Weisen aus dem Morgenland, die Engel und auch Joseph und Maria mit dem Kind nacheinander besucht werden. Dazu dienen die Moorkate, die Remise der Dampfmaschine, die Scheune und ein alter Holzschuppen, die sich alle auf dem Freigelände des Museums befinden.

28 Konfirmanden führen Weihnachtsgeschichte auf

„Auf diese Weise erleben wir die Weihnachtsgeschichte ganz neu“, so die Initiatoren. Das Gelände der Christuskirche grenzt an das Moor-und Fehnmuseum. Die Idee, beide Areale für das Krippenspiel zu nutzen, wecke sowohl bei den Konfirmanden als auch bei den Museumsbesuchenden Begeisterung und Vorfreude aus, erzählen die beiden Pastoren. In vier Stationen führen die 28 Mädchen und Jungen jeweils einen Teil der Weihnachtsgeschichte auf. Die entsprechenden Kostüme hat Hanna Harders entworfen und geschneidert.

Der Weg beginnt auf dem Parkplatz des Moor- und Fehnmuseums und führt an Stationen in den historischen Gebäuden vorbei zum Jugendhaus, zur Scheune mit der Krippe und endet vor der Christuskirche. Da eventuell Wartezeiten entstehen können, sei es sinnvoll, sich warm und wetterfest anzuziehen, empfiehlt das Pastorenehepaar. Die Erwachsenen werden gebeten, eine Maske zu tragen.

Bevor es dann in den Kleingruppen losgehen kann, erfolgt die „Volkszählung“ durch Kaiser Augustus. Dafür wird gebeten, einen Zettel mit den Namen, der Anschrift und der Telefonnummer mitzubringen. Eine Anmeldung zum Krippenspiel ist bislang nicht geplant. Damit die Veranstaltung trotz Pandemie für alle sicher ist, müssen alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

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