Champions League Dank Karetsas: Dortmund feiert dritten Sieg in Königsklasse

David Hammersen und Maximilian Haupt, dpa
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Von David Hammersen und Maximilian Haupt, dpa
| 04.11.2026 23:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Großer Jubel nach dem Treffer zum 2:1 bei Konstantinos Karetsas. Foto: David Inderlied/dpa
Großer Jubel nach dem Treffer zum 2:1 bei Konstantinos Karetsas. Foto: David Inderlied/dpa
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Gegen Real Betis Sevilla bejubelt Borussia Dortmund einen wichtigen Sieg in der Ligaphase der Champions League. Der eingewechselte Karetsas macht beim Heimsieg der Schwarz-Gelben den Unterschied.

Den Premieren-Treffer von Konstantinos Karetsas und den wichtigen Heimsieg gegen Real Betis Sevilla feierten die Profis von Borussia Dortmund hüpfend vor der Südtribüne. Der Fußball-Bundesligist gewann vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion gegen den spanischen Club mit 2:1 (0:0). Der BVB steht nach vier Spieltagen nun mit neun Punkten gut da in der Liga-Phase der Champions League und ist in Reichweite zur direkten Teilnahme am Achtelfinale. 

„Ich fühle mich großartig“, sagte Karetsas bei DAZN nach seiner Auszeichnung zum Spieler des Spiels und gab sich bescheiden: „Fabio Silva hätte die Auszeichnung als Man of the Match verdient, er hatte ein Tor und eine Vorlage.“ 

Vor dem Siegtreffer des Griechen (72. Minute) - seinem ersten Pflichtspieltor im Trikot der Borussen - hatte sein Teamkollege die Dortmunder kurz nach der Pause in Führung gebracht (49.). Karetsas, der in der ersten Halbzeit schon nach 34. Minuten unerwartet für den angeschlagenen Serhou Guirassy eingewechselt wurde, ging relativ unvorbereitet in die Partie: „Ich bin vom Klo gekommen, ich habe nicht viele Anweisungen bekommen.“

Für die Gäste aus Spanien traf Aitor Ruibal (67.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, vorausgegangen war ein Ballverlust von Nationalspieler Waldemar Anton. „Das muss ich auf meine Kappe nehmen“, sagte er. „Nichtsdestotrotz waren wir in den entscheidenden Phasen da.“

Besondere Begrüßung für Ex-Borusse Bartra

Bereits vor der Partie am Mittwochabend kam es in Dortmund zu einem emotionalen Wiedersehen. Marc Bartra, der im April 2017 beim Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB als einziger Spieler physisch verletzt wurde, kehrte mit Betis Sevilla in das Dortmunder Stadion zurück und wurde mit einem Schriftzug an der Stadionfassade begrüßt. 

Austausch mit Hans Joachim Watzke: Marc Bartra kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück.  Foto: David Inderlied/dpa
Austausch mit Hans Joachim Watzke: Marc Bartra kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Foto: David Inderlied/dpa

BVB mit zwei frühen Chancen

Dortmunds Trainer Niko Kovac, der zuletzt gegen den FC Bayern mit einer Viererkette überrascht hatte, wechselte zurück zur bewährten Formation mit drei Innenverteidigern. Die Schwarz-Gelben starteten mit Offensivdrang in die Partie, über Julian Ryerson kam der Bundesligist früh zur ersten Gelegenheit. Der Norweger kam nach einer missglückten Klärungsaktion frei auf der rechten Seite zum Ball und brachte den Ball scharf in den Strafraum, wo Guirassy den Ball aus vollem Lauf knapp neben das Tor setzte (3.).

Goalgetter Guirassy verletzt raus 

Die Gäste aus Andalusien versuchten es auf der anderen Seite immer wieder, mit schnellen Tempogegenstößen gefährlich vor das Tor der Dortmunder zu kommen. Über die schnellen Troy Parrott und Antony fand Betis nach einer knappen viertel Stunde das erste Mal eine Lücke und traf mit der ersten Chance zur vermeintlichen Führung (14.). Das Tor von Antony wurde wegen einer Abseitsstellung aber wieder einkassiert.

Von dem Schock des vermeintlichen Gegentores angetrieben, erspielten sich die Dortmunder ihre bis dato größte Chance. Wieder brachte Ryerson den Ball von der rechten Außenbahn scharf vor das Tor der Spanier, aus kurzer Distanz scheiterte Daniel Svensson an einem starken Reflex von Torwart Alvaro Valles (21.). 

Oberschenkelprobleme: Goalgetter Serhou Guirassy musste den Rasen in der Mitte der ersten Halbzeit verlassen. Foto: David Inderlied/dpa
Oberschenkelprobleme: Goalgetter Serhou Guirassy musste den Rasen in der Mitte der ersten Halbzeit verlassen. Foto: David Inderlied/dpa

Karetsas sorgt für Wirbel

Nach dem Seitenwechsel belohnten sich die Dortmunder dann für ihre Torchancen. Zum wiederholten Male brachte Ryerson den Ball über die rechte Seite ins Zentrum, dort scheiterte Jobe Bellingham zunächst am starken Torwart Valles, im Nachschuss schob Silva den Ball aber aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie. 

Mit der Führung im Rücken nahm die Dominanz der Dortmunder im Laufe der zweiten Halbzeit immer weiter zu. Aus dem Nichts kam es dann zum Ausgleich. Aitor Ruibal glich aus kurzer Distanz nach Vorlage von Abde aus. Die Antwort des BVB ließ nicht lange auf sich warten: Kartesas schlug an der Strafraumkante erst einen Haken und schloss flach zur erneuten Führung ab.

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