Fußball-Bundesliga Füllkrug lässt Werder wieder jubeln - Leipziger Heimstärke

dpa
|
Von dpa
| 24.10.2026 17:40 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trifft auch vom Elfmeterpunkt: Niclas Füllkrug Foto: Florian Wiegand/dpa
Trifft auch vom Elfmeterpunkt: Niclas Füllkrug Foto: Florian Wiegand/dpa
Artikel teilen:

Mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht ist Füllkrug wieder der Bremer Matchwinner. Bei Nordrivale HSV wird die Siegesserie durch einen Hamburger Leihspieler beendet.

Niclas Füllkrug hat seine beeindruckende Tore-Show mit einem Doppelpack fortgesetzt und Werder Bremen nah an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gebracht. Der Ex-Nationalspieler führte die nun sechstplatzierten Hanseaten mit zwei verwandelten Foulelfmetern zu einem 3:2 (2:1) beim FSV Mainz 05.

Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig hat nach den deutlichen Pleiten in München (1:6) und Madrid (1:4) wieder seine Heimstärke gezeigt und mit dem 4:0 (0:0) gegen Neuling SV Elversberg auch etwas Druck von Trainer Martin Demichelis genommen. Einen Rückschlag musste der Hamburger SV nach drei Siegen beim 0:1 (0:0) bei Aufsteiger SC Paderborn hinnehmen. Der FC Augsburg trennte sich vom 1. FC Union Berlin 1:1 (0:0). Keine Tore gab es beim 0:0 zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Schalke 04.

Füllkrug jagt Völler-Rekord

Auf Füllkrug war bei Werder wieder Verlass - vor allem vom Punkt. Gleich zwei Strafstöße verwandelte der Routinier sicher und erzielte dabei seine Saisontore Nummer sieben und acht. Zugleich traf er im sechsten Bundesliga-Spiel in Serie, womit er den Werder-Rekord von Rudi Völler aus der Saison 1982/83 jagt. Der heutige DFB-Sportdirektor hatte damals siebenmal hintereinander getroffen. Womöglich sehen sich beide bald bei der Nationalmannschaft wieder, sollte Jürgen Klopp den Torjäger einladen. 

Den dritten Bremer Treffer markierte Ludovit Reis (61.). Die Mainzer konnten zweimal durch Anthony Caci (33.) und Jae-Sung Lee (63.) verkürzen - mehr war nicht drin.

Makellose Heimbilanz von RB

Vier Spiele, 18:0 Tore - zumindest daheim ist bei RB die Welt in Ordnung. Tidiam Gomis (48.), zweimal Romulo (66. und 90.+4) sowie Christoph Baumgartner (84.) sicherten den Leipzigern den Sieg. Paderborn kam durch ein spätes Tor von Rayan Philippe zum Sieg (88.). Der Stürmer war im Sommer erst vom HSV an den SCP ausgeliehen worden.

Trifft gegen seinen Ex-Club: Rayan Philippe Foto: Swen Pförtner/dpa
Trifft gegen seinen Ex-Club: Rayan Philippe Foto: Swen Pförtner/dpa

In Augsburg unterlief ausgerechnet Ex-FCA-Profi Felix Uduokhai ein folgenschwerer Fehler. Der Innenverteidiger leitete mit einem schwachen Pass einen Gegenangriff ein und sah dann wegen einer Notbremse die Rote Karte (19.). Uduokhai hatte zwischen 2019 und 2024 für Augsburg gespielt. Als nach gut einer Stunde wegen einer Roten Karte des Augsburgers Juma Bah (63.) wieder Gleichzahl herrschte, fielen auch Tore. Die Augsburger Führung durch Han-Noah Massengo (71.) glich Janik Haberer (74.) aus.

Musste früh mit Rot vom Platz: Felix Uduokhai Foto: Harry Langer/dpa
Musste früh mit Rot vom Platz: Felix Uduokhai Foto: Harry Langer/dpa

Beim 1. FC Köln statteten einige der früheren Club-Legenden wie Dieter Müller und Pierre Littbarski den Geißböcken einen Besuch ab. Mit hochkarätigem Fußball wurden sie nicht verwöhnt. Viel Kampf, aber wenig Torchancen gab es im Traditionsduell zu sehen.

Ähnliche Artikel