Anzeige: Praxiseröffnung in Ostrhauderfehn Leitsatz: „Du musst da nicht alleine durch“
Geplant war es nicht, aber manchmal passieren Dinge im Leben, die alles verändern. So ist Jenni Meyer Heilpraktikerin für Psychotherapie geworden. Grundlage ihrer Arbeit bildet die Gesprächstherapie.
Ostrhauderfehn / UP - In der Dorfstraße 9 in Ostrhauderfehn hat die Heilpraktikerin Jenni Meyer ihre Praxis für Psychotherapie eröffnet. „Dieser Weg war nicht lange geplant oder vorgezeichnet. Er ist mit mir gewachsen – durch Begegnungen, Erfahrungen und durch das Leben selbst“, sagt die 37-Jährige.
Jenni Meyer ist verheiratet, hat zwei Kinder und war viele Jahre an der Seite ihres Mannes im eigenem Handwerksbetrieb selbstständig – ein schönes Leben mit Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Doch dann gab es auch in ihrem Leben eine Zeit, die ihr auf ganz andere Weise gezeigt hat, wie schnell sich das Leben verändern kann. Wie es sich anfühlt, wenn ein Mensch, den man liebt, plötzlich nicht mehr derselbe zu sein scheint. Wenn man helfen möchte und merkt, dass Liebe allein nicht reicht.
Diese Zeit hat etwas in ihr verändert – unter anderem ihren Blick auf psychische Gesundheit. Auf das, was Menschen mit sich tragen, obwohl man es ihnen von außen vielleicht überhaupt nicht ansieht. Und darauf, wie wertvoll es sein kann, jemanden an seiner Seite zu haben, bei dem man nicht stark sein, nichts erklären und nichts vorspielen muss.
Aus Interesse wurde Leidenschaft: „Es entstand ein neuer Weg – mein Weg zur Heilpraktikerin für Psychotherapie“, sagt Jenni Meyer. „Heute darf ich etwas tun, das sich für mich längst nicht mehr einfach nur nach Arbeit anfühlt. Was einmal als neuer Weg begonnen hat, ist für mich zu einer echten Herzenssache geworden.“
Das Angebot der Therapeutin richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und an Erwachsene. „Die Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, können dabei ganz unterschiedlich sein – ebenso wie die Lebenssituationen, in denen sie sich befinden.“
Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen treffen viele Veränderungen, Erwartungen und Zukunftsfragen aufeinander. Schule, Ausbildung oder Studium, Freundschaften, Beziehungen, Unsicherheiten und die Frage, welchen eigenen Weg man gehen möchte, können für Überlastung sorgen.
Und auch im Erwachsenenleben gibt es Phasen, in denen Belastungen, Ängste, Selbstzweifel oder Veränderungen viel Raum einnehmen. Beruf, Selbstständigkeit, Familie, Beziehungen, Verantwortung oder persönliche Umbrüche können dazu führen, dass man sich selbst aus dem Blick verliert und die eigenen Bedürfnisse immer weiter in den Hintergrund rücken.
„Niemand muss warten, bis etwas zu viel geworden ist“, sagt Jenni Meyer. Unterstützung dürfe schon dann beginnen, wenn man merkt, dass einen etwas beschäftigt oder man sich jemanden an seiner Seite wünscht.
„Mir ist wichtig, dass Menschen sich bei mir wohl, sicher, gesehen und angenommen fühlen. Sie dürfen mit allem kommen, was sie gerade beschäftigt – und sollen das Gefühl haben: Hier darf ich einfach sein.“
Grundlage ihrer Arbeit bildet die Gesprächstherapie. „Dabei steht nicht eine vorgefertigte Lösung im Mittelpunkt, sondern immer der Mensch selbst. Ich möchte niemandem sagen, wie er sein oder leben soll. Mir geht es darum, gemeinsam hinzuschauen, zu verstehen und herauszufinden, was in der jeweiligen Situation hilfreich sein kann“, betont die Therapeutin.
Ergänzend arbeitet Jenni Meyer mit Elementen moderner verhaltenstherapeutischer Ansätze sowie mit Hypnose. Welche Methode letztlich zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem Menschen und seinem individuellen Anliegen.
„Ich wünsche mir, dass Menschen nicht erst darüber nachdenken müssen, ob ihr Anliegen ,schlimm genug‘ ist. Wenn etwas belastet oder immer wieder beschäftigt, darf es ernst genommen werden – und es ist völlig in Ordnung, sich Hilfe zu holen“, betont die 37-Jährige.
„Mit meiner Praxis möchte ich dazu beitragen, psychische Gesundheit sichtbarer und selbstverständlicher zu machen. Das liegt mir sehr am Herzen. Psychische Belastungen sollten genauso selbstverständlich ernst genommen werden wie körperliche Beschwerden. Und sich Unterstützung zu holen, sollte nichts sein, wofür man sich schämen oder rechtfertigen muss“, blickt Jenni Meyer auf ihren ganz persönlichen Leitsatz: „Du musst da nicht alleine durch.“
Weitere Informationen gibt es online unter www.jennimeyer.de