Fußball-Nationalmannschaft Klopp als großer Faktor für Ebnoutalibs DFB-Entscheidung

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Von dpa
| 22.09.2026 12:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Younes Ebnoutalib hat sich für die DFB-Elf und gegen Einsätze für Marokko entschieden.  Foto: Federico Gambarini/dpa
Younes Ebnoutalib hat sich für die DFB-Elf und gegen Einsätze für Marokko entschieden. Foto: Federico Gambarini/dpa
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Younes Ebnoutalib ist erstmals bei der Nationalmannschaft. Statt im DFB-Trikot hätte der aktuelle Toptorjäger der Bundesliga auch für Marokko spielen können. Doch der Name Klopp elektrisiert.

Für Younes Ebnoutalib war Bundestrainer Jürgen Klopp ein ganz starkes Argument, für Deutschland und nicht für Marokko zu spielen. „Es ist sehr, sehr krass, ein sehr schönes Gefühl. Klopp ist einer der besten Trainer der Welt. Und ja, es gibt schon positive Energie“, sagte der Angreifer von Eintracht Frankfurt im Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft in Herzogenaurach. 

Der 23-Jährige hätte auch für den WM-Viertelfinalisten Marokko spielen können. Es gab auch Gespräche mit dem Nationalcoach Mohamed Ouahbi. Aber: „Wenn Kloppo dich anruft, muss man hingehen“, sagte Ebnoutalib.

DFB-Debüt in Amsterdam möglich

Klopp hat den Stürmer in sein Aufgebot für die ersten Länderspiele der Nations League gegen die Niederlande am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam und drei Tage später in Augsburg gegen Griechenland berufen. Er ist neben Kai Havertz der einzige nominelle Angreifer im ersten DFB-Block und kann somit auf seine Premiere im Nationaltrikot hoffen. 

„Also ich weiß noch nichts. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben und hoffe, dass ich dann viel Spielzeit bekomme“, sagte er zu möglichen Einsatzzeiten. 

Younes Ebnoutalib hat für Frankfurt in dieser Saison vier Bundesliga-Tore erzielt. (Archivbild)  Foto: Florian Wiegand/dpa
Younes Ebnoutalib hat für Frankfurt in dieser Saison vier Bundesliga-Tore erzielt. (Archivbild) Foto: Florian Wiegand/dpa

Für Frankfurt erzielte er an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen vier Treffer. Sein Sturmkollege bei den Hessen, Jonathan Burkardt, wurde von Klopp in den zweiten Kader für die Spiele am 1. Oktober in München gegen Serbien und drei Tage darauf in Thessaloniki gegen Griechenland berufen. 

100 Prozent geben

Die ersten Eindrücke im DFB-Camp haben Ebnoutalib begeistert. Klopp habe schon in der ersten kurzen Ansprache die Erwartungen deutlich gemacht. „Einfach, dass wir mit Stolz die deutsche Nationalmannschaft präsentieren, Gas geben, auch wenn es mal nicht läuft, 100 Prozent trotzdem dabei sind, alles reinhauen“, erzählte er. 

Seine Verbindung zu Marokko, wo er im Sommerurlaub auch die WM verfolgte, sei von seiner Entscheidung für die DFB-Elf ungebrochen. „Ich liebe beide Länder, es sind beide meine Herkunftsländer, und ich drücke Marokko weiterhin auch auf jeden Fall die Daumen“, sagte er.

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