Bahnverkehr Entscheidung zu Neubaustrecke Hannover-Hamburg verschoben

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Von dpa
| 21.09.2026 12:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Es geht um Verbesserungen beim Personen- und Güterverkehr in Norddeutschland.  Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Es geht um Verbesserungen beim Personen- und Güterverkehr in Norddeutschland. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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Eine Bahn-Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg ist umstritten. Eigentlich sollte sich der Bundestag diese Woche damit befassen. In der Koalition aber gibt es offensichtlich noch Redebedarf.

Die schwarz-rote Koalition verschiebt eine Entscheidung über eine Bahn-Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover. Union und SPD beantragten dies entsprechend, wie es in Koalitionskreisen hieß. Auch der NDR berichtete darüber.

Geplant war, dass sich der Verkehrsausschuss an diesem Mittwoch mit der Neubaustrecke befasst und am Donnerstag der Bundestag.

Die zuständigen Verkehrspolitiker der schwarz-roten Koalition im Bundestag hatten sich in einem Entwurf für eine Beschlussvorlage für einen Neubau statt eines Ausbaus ausgesprochen. Zugleich hieß es in der vergangenen Woche aus der Koalition, an dem Entwurf werde noch gearbeitet. Die Befassung im Bundestag gilt als ein wichtiger Schritt für eine Neubaustrecke, die in Niedersachsen umstritten ist.

Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel kritisierte die Verschiebung. Die Neubaustrecke Hamburg-Hannover sei eines der drängendsten Vorhaben, da die Engpässe den Bahnverkehr in ganz Deutschland negativ beeinträchtigten. Ohne Neubaustrecke werde es keine Verbesserungen beim Regionalverkehr und beim Fernverkehr in Norddeutschland geben und es werden nicht mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden können. „Die Koalition zögert, zaudert und bremst, statt endlich notwendige Infrastrukturprojekte zu beschleunigen.“

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