Inselausflug Rotaryclub FAC ermöglicht Ferienfreizeit für 22 Kinder auf Wangerooge

| 31.08.2026 13:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Fünf Tage Sonne, Strand und Gemeinschaft: 22 Kinder aus Cloppenburg und Osnabrück haben ihre Ferien auf Wangerooge verbracht. Warum die Freizeit für viele etwas Besonderes ist.

Wangerooge - 22 Kinder aus den Landkreisen Cloppenburg und Osnabrück haben fünf Tage Ferien auf Wangerooge verbracht. Das teilte der Rotaryclub Friesoythe-Artland-Cloppenburg mit, der die Kinderferienfreizeit im Ferienheim des Jugendwerks Oldenburg seit 26 Jahren anbietet und finanziert. Teilgenommen hätten Schülerinnen und Schüler im Alter von neun bis zwölf Jahren aus dem gesamten Clubgebiet. Genannt werden Orte vom Saterland über Friesoythe, Quakenbrück, Löningen, Emstek und Lindern bis Cloppenburg. Für die Kinder und ihre Familien sei die gesamte Fahrt kostenlos gewesen. Begleitet wurde die Gruppe laut Mitteilung von einem qualifizierten Betreuerteam aus vier jungen Frauen und einem Mann sowie einer Mutter. In diesem Jahr habe auch das Wetter mitgespielt, es habe nur Sonne gegeben. Dadurch hätten die Jungen und Mädchen jeden Tag am Strand spielen können.

Die Freizeit war nach Angaben des Clubs als handyfreie Zeit organisiert. Ein Fundus an Spielgeräten werde jedes Jahr im Museumsdorf eingelagert und für die Fahrt wieder hervorgeholt. Auf dem Programm standen Strand- und Wasserspiele, Kennenlernspiele, Eis und Pizza essen sowie eine Wattwanderung. Abends lasen die Betreuer den Kindern Geschichten vor. Die Clubfahrt koste mit Unterkunft, Verpflegung, Bus, Fähre, Inselprogramm und Betreuern jedes Jahr rund 10.000 Euro. Sie sei das größte soziale Projekt des Rotaryclubs für Cloppenburg und das nördliche Artland und werde ehrenamtlich sowie rotierend von Clubmitgliedern organisiert und finanziert. Ansprechpartner für die Auswahl der Kinder seien Sozialämter, Schulsozialarbeiter, Caritas, Wohngruppen und andere soziale Organisationen.

Nach Angaben des Rotaryclubs richtet sich das Angebot an Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen sonst keine Möglichkeit auf unbeschwerte Ferien hätten. Viele von ihnen seien noch nie am Meer gewesen. Einige Kinder wohnten nicht mehr bei ihren Familien, sondern in Wohngruppen. Andere kämen aus Elternhäusern, in denen nach Schicksalsschlägen, Krankheiten, Arbeitsplatzverlusten oder aus anderen Gründen die finanziellen und familiären Möglichkeiten für einen Urlaub an der Nordsee fehlten.

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