Sorgen um Bayern-Star „Neurologische Dysfunktion“: Musiala erklärt Zusammenbrüche

dpa
|
Von dpa
| 18.08.2026 21:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Musste nach wenigen Minuten wieder vom Feld: Jamal Musiala (M.). Foto: Harry Langer/DeFodi/dpa
Musste nach wenigen Minuten wieder vom Feld: Jamal Musiala (M.). Foto: Harry Langer/DeFodi/dpa
Artikel teilen:

Bayern-Ass Jamal Musiala sackt im Test gegen Heidenheim erneut zusammen. Nach dem Schockmoment äußert sich der 23-Jährige in den sozialen Medien.

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala vom FC Bayern München hat sich nach seinem erneuten Zusammenbruch zu Wort gemeldet und zumindest leichte Entwarnung gegeben. „Das Wichtigste zuerst - mir geht es gut!“, teilte der 23-Jährige nach dem 4:2 (1:2)-Sieg des Rekordmeisters im Testspiel beim 1. FC Heidenheim über die sozialen Medien mit.

„Ich verstehe, dass sich viele von euch Sorgen machen. Diese Sorge möchte ich euch heute nehmen und euch dazu etwas erklären“, schrieb Musiala an die Fans gewandt. „Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.“

Schon gegen Leipzig Sorgen um Musiala

Musiala war in der Partie beim Bundesliga-Absteiger genau wie beim Test gegen RB Leipzig (3:1) am vergangenen Samstag zusammengesackt und von medizinischem Personal auf dem Rasen behandelt worden. Erneut verließ er benommen das Feld - nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung.

Für ihn seien solche Momente aktuell Teil des Alltags, erklärte Musiala. „Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch. Der FC Bayern und mein privates Umfeld sind immer an meiner Seite und unterstützen mich auf diesem Weg. Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko.“

Es sei „in enger Abstimmung und in regelmäßigem Austausch mit den Experten“ sein persönlicher Wunsch gewesen, sich „der Herausforderung zu stellen und mit der Freigabe der neurologischen Fachärzte weiter dem zu widmen, was mir bei der Genesung am meisten hilft: Einfach meinen Alltag zu leben und meiner Passion Fußball zu spielen weiter nachzugehen. Dafür habe ich die Verantwortung übernommen.“ Er wähne sich auf einem „guten Weg“.

Eberl: „Wussten und wissen Bescheid“

Bayern-Sportvorstand Max Eberl hatte sich kurz nach dem Spiel noch weitgehend bedeckt gehalten. „Wir wussten und wissen Bescheid“, sagte der 52-Jährige zu Musialas Gesundheitszustand, ging aber nicht weiter ins Detail.

Für die Münchner war die Partie in Heidenheim die Generalprobe für den Pflichtspielstart mit dem Supercup bei Borussia Dortmund am Samstag.

Ähnliche Artikel