Raumfahrt Zweite Raketenstartbasis für Isar Aerospace in Kanada

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Von dpa
| 07.07.2026 14:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Vorbereitungen für einen Isar Aerospace-Testflug am Weltraumbahnhof in Norwegen. Nun will das Unternehmen eine zweite Startbasis in Kanada bauen. (Handout) Foto: -/Isar Aerospace/dpa
Vorbereitungen für einen Isar Aerospace-Testflug am Weltraumbahnhof in Norwegen. Nun will das Unternehmen eine zweite Startbasis in Kanada bauen. (Handout) Foto: -/Isar Aerospace/dpa
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Bisher hat die Rakete des deutschen Raumfahrt-Start-ups Isar Aerospace erst einen Testflug absolviert. Doch bald soll es eine zweite Startbasis geben.

Das deutsche Weltraum Start-up Isar Aerospace will in Kanada eine zweite Startbasis für seine nicht serienreife Trägerrakete bauen. Entstehen soll diese als Teil des Weltraumbahnhofs Nova Scotia im gleichnamigen Bundesstaat an der Atlantikküste, wie Isar Aerospace und das kanadische Unternehmen Maritime Launch Services mitteilten. Der Ausbau soll noch in diesem Jahr beginnen, die erste Rakete dort im Jahr 2028 abheben. 

Der Vertrag hat demnach eine Laufzeit von 10 Jahren, mit Option auf Verlängerung. Isar Aerospace soll dafür nach Ablauf einer anfänglichen Frist von zweieinhalb Jahren 3,75 Millionen Dollar pro Quartal zahlen. 

Bisher hat Isar Aerospace eine Startbasis auf der norwegischen Insel Andøya, dort fand auch im März 2025 der erste Testflug statt. Den für dieses Jahr geplante zweiten Start seiner „Spectrum“ genannten Rakete hat das in Ottobrunn vor den Toren Münchens ansässige Unternehmen bislang viermal verschoben. 

Derzeit lassen europäische Raumfahrtunternehmen ihre Satelliten mangels europäischer Kapazitäten großenteils vom US-Unternehmen Space X in ihre Umlaufbahnen befördern. Die „Spectrum“-Rakete ist für den Transport von Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen wenige hundert Kilometer über dem Erdboden gedacht.

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