Podcast „Watt’n los?“ Wie Mahmoud in Ostfriesland neu angefangen hat

| | 22.06.2026 10:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mahmoud Mahmed spricht im Podcast über seine Flucht aus Syrien, das Ankommen in Ostfriesland und seine heutige Arbeit als Flüchtlingsbeauftragter des Landkreises Aurich. Foto: Romuald Banik/Archiv
Mahmoud Mahmed spricht im Podcast über seine Flucht aus Syrien, das Ankommen in Ostfriesland und seine heutige Arbeit als Flüchtlingsbeauftragter des Landkreises Aurich. Foto: Romuald Banik/Archiv
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In der neunten „Watt’n los?“-Staffel stehen Butenostfriesen und Zugezogene im Mittelpunkt. Die zweite Folge der aktuellen Staffel ist nun überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.

Aurich – Wie fühlt es sich an, die eigene Heimat verlassen zu müssen und in einer völlig neuen Umgebung noch einmal von vorne anzufangen? Genau darüber sprechen Donia Rezkalla und Björn Klüver in der zweiten Folge von „Watt’n los?“ mit Mahmoud Mahmed. Der gebürtige Syrer kam 2016 als Geflüchteter nach Deutschland und lebt heute in Aurich.

Sein Weg führte ihn zunächst über eine Flüchtlingsunterkunft nach Neßmersiel. Dort stand er vor vielen Herausforderungen: eine neue Sprache, wenig Kontakte und die Orientierung in einem unbekannten System. Trotzdem erinnert sich Mahmoud vor allem an die Hilfsbereitschaft der Menschen in Ostfriesland. Besonders überrascht habe ihn damals allerdings das Plattdeutsch.

Vom Geflüchteten zum Flüchtlingsbeauftragten

Heute unterstützt Mahmoud Mahmed selbst Menschen mit Migrationsgeschichte. Seit März 2025 ist er Flüchtlingsbeauftragter des Landkreises Aurich. Im Podcast berichtet er, welche Hürden Zugewanderte besonders häufig erleben und warum Sprache aus seiner Sicht der wichtigste Schlüssel zur Integration ist.

Podcast-Staffel über Weggehen und Ankommen

Seit 2025 gibt es den Podcast „Watt’n los?“ bei der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Darin vertiefen junge Journalistinnen und Journalisten Themen, die Ostfriesland bewegen. Das Audioformat ist in Staffeln gegliedert: Jeweils vier Folgen lang diskutiert ein Moderatorenpaar einen Themenkomplex, spricht mit Gästen und ordnet Entwicklungen in der Region ein. In Staffel neun geht es um Menschen, die Ostfriesland verlassen und um diejenigen, die neu hierherkommen.

Außerdem spricht er darüber, wie er sich Schritt für Schritt in Ostfriesland eingelebt hat, warum er sich mittlerweile fest mit der Region verbunden fühlt und weshalb er sich kaum vorstellen kann, Aurich noch einmal zu verlassen.

Herausforderungen und Chancen

Gemeinsam mit den Hosts blickt Mahmoud Mahmed auf die Entwicklung der Integration in Ostfriesland. Dabei geht es unter anderem um Bürokratie, Wohnungssuche, Arbeitsmarktchancen und die Frage, was Zugewanderte benötigen, um sich langfristig zu Hause zu fühlen.

In der aktuellen Folge von „Watt’n los?“ erfahrt ihr, welche Erfahrungen Mahmoud Mahmed auf seinem Weg gemacht hat, warum er Ostfriesland heute als seine Heimat bezeichnet und welche Wünsche er für das Zusammenleben in der Region hat.

Wer Antworten auf diese Fragen sucht, kann „Watt’n los?“ überall dort hören, wo es Podcasts gibt. Auch auf den Homepages oz-online.de, ga-online.de, on-online.de und borkumer-zeitung.de ist der Podcast unter dem Reiter „Podcasts“ zu finden. Hört gerne rein. Die Volontäre freuen sich außerdem über Feedback und Themenideen.

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