Basketball-Bundesliga Alba Berlin deklassiert Bamberg und steht im Finale

dpa
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Von dpa
| 09.06.2026 22:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Alba und Nationalspieler Malte Delow gewannen das entscheidende Spiel. Foto: Andreas Gora
Alba und Nationalspieler Malte Delow gewannen das entscheidende Spiel. Foto: Andreas Gora
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Nach Pleiten in Bamberg lässt Alba den Franken im Entscheidungsspiel in eigener Halle keine Chance. Das freut auch zwei prominente Fans. Jetzt kommt der Klassiker gegen Bayern München.

Alba Berlin steht dank eines deutlichen Sieges gegen die Bamberg Baskets im Finale um die deutsche Meisterschaft. Die Berliner gewannen unter den Augen der NBA-Stars Franz und Moritz Wagner am Dienstagabend vor 8861 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle das entscheidende Halbfinalspiel gegen Bamberg Baskets mit 97:66 (52:26). Damit gewinnt Alba die Best-of-Five-Serie mit 3:2 und trifft ab Freitag im Finale auf Titelverteidiger FC Bayern München. Bester Berliner Werfer war Michael Rataj mit 16 Punkten. Bei Bamberg kam Ibi Watson ebenfalls auf 16.

NBA-Star Franz Wagner fieberte mit seinem alten Verein Alba mit Foto: Andreas Gora
NBA-Star Franz Wagner fieberte mit seinem alten Verein Alba mit Foto: Andreas Gora

Die Wagner-Brüder, einst selbst Alba-Spieler in ihrer Heimatstadt, sahen einen hochintensiven Beginn. Besonders die Gastgeber machten gleich viel Druck. Konnte Bamberg in den ersten Minuten noch dagegenhalten, häuften sich danach die Fehler. Und die bestraften die Berliner, die schon im ersten Viertel die Führung erstmalig zweistellig machten (20:9).

Alba kann sich schon frühzeitig absetzen

Bamberg konnte danach zwar kurz verkürzen, aber dann dominierte wieder Alba. Die Franken blieben immer wieder in der Berliner Defensive hängen. Ihnen gelang nun kaum noch etwas – nur neun Punkte machte Bamberg im zweiten Abschnitt. Alba hingegen spielte sich in einen kleinen Rausch und konnte sich so schon zur Pause mit 52:26 deutlich absetzen.

Albas Norris Agbakoko ist unter dem Korb eher am Ball als Bambergs EJ Onu. Foto: Andreas Gora
Albas Norris Agbakoko ist unter dem Korb eher am Ball als Bambergs EJ Onu. Foto: Andreas Gora

Und daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Alba brillierte zwar nicht mehr ganz so, doch Bamberg gelang weiterhin kaum etwas. Vor dem letzten Viertel war Alba auf 70:41 davongezogen. Danach schalteten die Berliner ein paar Gänge zurück, brachten den Sieg aber problemlos ins Ziel.

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